Bild zum Film: Polizeiruf 110: Alles Lüge, Quelle: rbb/Arnim Thomaß
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- Polizeiruf 110: Alles Lüge

Als ein Unternehmer in seiner Villa erschossen aufgefunden wird, deutet zunächst alles auf einen Raubmord hin. 

Als der Unternehmer Herbert Marstein in seiner Villa erschossen aufgefunden wird, deutet zunächst alles auf den Raubmord einer polnischen Bande hin. Marstein scheint als "einsamer Wolf" gelebt zu haben, niemand stand in näherem Kontakt zu ihm. Auch nicht sein Sohn Florian, der seit Jahren in Österreich lebt und angeblich erst zurückkehrt, als er vom Tod seines Vaters hört. Doch Florian ist bereits zwei Wochen früher nach Brandenburg zurückgekehrt und hatte sich kurz vor dem Tod seines Vaters einen handfesten Streit mit ihm geliefert. 

Kommissarin Johanna Herz findet heraus, dass Marstein das Bauvorhaben eines polnischen Investors blockiert hat, das für den Ort von großem wirtschaftlichem Interesse war. Vor allem für Bürgermeister Ulrich König und seine Frau Erika sollte es das Sprungbrett in ein besseres Leben sein. 

Als Johanna in Marsteins Haus eine Werkstatt entdeckt, die ausgerechnet von Max, dem Sohn des Bürgermeisters, genutzt wird, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung: Marstein unterhielt offenbar eine enge Beziehung zu Max König, und damit zum Sohn seines größten Rivalen im Ort. Doch welche Rolle spielt Erika König dabei? 

Für Polizeihauptmeister Krause gibt es in Stolzow ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Polizeiausbilder Otto Bachmann. Bachmann ist mittlerweile pensioniert und überwacht ungeniert mit illegal installierten Videokameras seine Nachbarn. Er hat auch Herbert Marstein beobachtet. Warum behindert er jetzt die Ermittlungen von Johanna Herz? 

Polizeiruf 110: Alles Lüge
Fernsehfilm Deutschland 2009 

Hauptkommissarin Johanna Herz (Imogen Kogge)
Polizeihauptmeister Krause (Horst Krause)
Katrin Schubert (Anja Franke)
Robert Beck (Peter Prager)
Erika König (Julia Jäger)
Ulrich König (André Hennicke) u.a.

Musik: Johannes Kobilke und Stefan Ziethen
Kamera: Philipp Sichler
Buch: Stefan Rogall
Regie: Ed Herzog