Bild zum Film: Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke, Quelle: rbb/Hans-Joachim Pfeiffer
Bild: rbb/Hans-Joachim Pfeiffer

- Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke

Spannender Krimi mit den beiden Berliner Hauptkommissaren Till Ritter und Felix Stark.

Einsam lebt Irmgard Wernicke in einer kleinen Mietwohnung. Die betagte Rentnerin spricht mit ihren Wellensittichen, sieht fern und beobachtet die Fabriketage gegenüber. Eines Morgens geht bei der Mordkommission Frau Wernickes Hilferuf ein: Sie behauptet fest, im Haus gegenüber sei eine Frau ermordet worden. Ritter und Stark sprechen mit der alten Dame und stellen wenig später erste Ermittlungen am vermeintlichen Tatort an.

Bild zum Film: Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke, Quelle: rbb/Hans-Joachim Pfeiffer

Der dort lebende Weinhändler Benkelmann gibt freundlich Auskunft - eine Leiche oder Spuren, die auf einen Mord hinweisen, existieren jedoch nicht. Dennoch geraten Ritter und Stark mehr und mehr in den Bann der Schilderung der liebenswürdigen alten Frau, die Ritter an seine Mutter erinnert. Die Kommissare lernen auch Frau Wernickes Krankenpflegerin Renate Müller und den Zivi Timo kennen - die einzigen Menschen, mit denen sie näher Kontakt hat.

Als herauskommt, dass Frau Wernicke in der angeblichen Mordnacht Hitchcocks Film „Fenster zum Hof" im Fernsehen gesehen hat, rühren sich Zweifel: Hat sich die alte Dame anstecken lassen und ihre Aussagen nur erfunden? Aber wieso versucht Benkelmann dann den Kontakt zu der attraktiven Ella Leiser zu verheimlichen?

Kurz darauf verschwindet Irmgard Wernicke, dafür tauchen weibliche Leichenteile auf. Ritter und Stark sind bestürzt. Haben sie die Situation falsch eingeschätzt und hätten sie die alte Dame schützen sollen?

Tatort: Hitchcock und Frau Wernicke
Fernsehfilm Deutschland 2010

Till Ritter (Dominic Raacke)
Felix Stark (Boris Aljinovic)
Lutz Weber (Ernst-Georg Schwill)
Irmgard Wernicke (Barbara Morawiecz)
Renate Müller (Lotte Ohm)
Weinhändler Benkelmann (Hans-Jochen Wagner)
Ella Leiser (Jenny Schily) u.a.

Musik: Torsten Sense
Kamera: Ralph Netzer
Buch und Regie: Klaus Krämer