Bild zum Film: Polizeiruf 110: Silikon Walli, Quelle: rbb/HR/BR
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- Polizeiruf 110: Silikon Walli

Kriminalhauptkommissar Tauber und seine Kollegin finden das stadtbekannte Starlet und Busenwunder Lo tot auf.

Alles weist darauf hin, dass Lo nicht an dieser Stelle gestorben sein kann. Schnell führen die Spuren zu ihrem Manager Fred Fink und dessen Freundin Walli, die wegen ihrer vielfachen Brustvergrößerungen von der Münchner Szene "Silikon Walli" genannt wird.

Die polizeilichen Ermittlungen um den Tod von Lo stagnieren vorübergehend aufgrund von Streiks. Zeit genug für Tauber, Walli genauer ins Visier zu nehmen. Ist sie wirklich so zart, verletzlich und naiv oder verbirgt sich hinter der sanften Maske ein neidisches berechnendes Wesen, das mit Lo einen erbitterten Konkurrenzkampf um den Platz Nummer Eins unter den Busenwundern geführt hat?

Tauber und Walli kommen sich während der Ermittlungen immer näher und nach kurzer Zeit ist der Kommissar der festen Überzeugung, dass Walli nicht Täterin sondern Opfer ist, Opfer ihres ehrgeizigen und gewalttätigen Managers und Freundes Fink. Taubers Kollegin Jo Obermaier, die weniger von Wallis charakterlichen Qualitäten überzeugt ist, sieht den Fall in einem anderen Licht. Als Tauber entdeckt, dass Lo regelmäßig illegale Tabletten eingenommen hat, lässt das darüber hinaus den Arzt und Schönheitschirurgen Mirko Storkic ins Visier der Ermittlungen rücken. Zum gleichen Zeitpunkt findet Tauber noch ein weiteres mögliches Motiv heraus: Er erfährt, dass Lo, die Fred Finks lukrativste Einnahmequelle war, dessen Agentur verlassen wollte.

Polizeiruf 110: Silikon Walli
Fernsehfilm Deutschland 2002

Kriminalhauptkommissar Jürgen Tauber (Edgar Selge)
Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier (Michaela May)
Waltraud "Silikon Walli" Krämer (Nadeshda Brennicke)
Fred Fink (Michael Brandner)
Harry Hauck (Bernd Tauber) u.a.

Musik: Lutz Kerschwoski
Kamera: Diethard Prengel
Buch: Wolfgang Limmer
Regie: Manfred Stelzer