Rosengarten auf der Pfaueninsel (Quelle. RBB)

- Rosen auf der Pfaueninsel

Es sind nur drei Wochen im Jahr, in denen im ältesten Rosengarten Preußens - auf der Berliner Pfaueninsel - alles in voller Blüte steht. Geschwungene Wege führen durch ein Rosenlabyrinth. So wollte es Lenné vor 200 Jahren und so hat es Hofgärtner Fintelmann in seinen Plan der Pfaueninsel von 1828 gezeichnet.

Prof. Michael Seiler, der ehemalige Gartendirektor und Jan Uhlig, Parkleiter auf der Pfaueninsel, haben eine besonders enge Verbindung zu den Rosen. Der Jüngere, weil er jetzt hier verantwortlich ist. Und der Ältere, weil er den Rosengarten vor knapp 30 Jahren wiederhergestellt hat. Wir stellen dieses besondere Rosen-Kleinod auf der Pfaueninsel vor.

Der Duft der Rosen ist ein Traum. Das ist unbeschreiblich, das ist wie eine Parfümerie der Pflanzen. Da arbeiten wir das ganze Jahr hin und jetzt ist es endlich soweit, dass die Rosen alle blühen.

Geschwungene Wege führen durch ein Rosenlabyrinth. So wollte es Lenné vor 200 Jahren und so hat es Hofgärtner Fintelmann in seinen Plan der Pfaueninsel von 1828 gezeichnet. Wer einmal im Rosengarten steckt, kommt nicht so einfach wieder heraus.

Prof. Michael Seiler, der ehemalige Gartendirektor und Jan Uhlig, Parkleiter auf der Pfaueninsel, haben eine besonders enge Verbindung zu den Rosen. Der Jüngere, weil er jetzt hier verantwortlich ist. Und der Ältere, weil er den Rosengarten vor knapp 30 Jahren wieder zum Leben erweckt hat.

Dass sie hier in voller Schönheit wachsen, verdanken sie zwei Gärtnern, die ganzjährig im Rosengarten beschäftigt sind. Jetzt zur Blüte müssen die Rosen täglich ausgeputzt werden, damit jede der Schönheiten bei ihrem kurzen Auftritt glänzt.

Selbst unter Gelehrten ist Rosenbestimmung ein Buch mit sieben Siegeln. Auf dem Weg durch den Rosengarten begegnen ihnen 200 alte Sorten aus Lennés Zeiten. Wie die gestreifte Rosamundi, nachweislich schon über 500 Jahre alt. Aber es gibt auch regelrechte Zuchtunfälle zu bestaunen.

Sie heißt: Viridiflora – die Grünblühende.

Den Rosengarten gibt es übrigens noch ein zweites Mal auf der Insel. Um die einzelnen Sorten voneinander unterscheiden zu können, hat Prof. Michael Seiler einen Ergänzungsrosengarten angelegt. Der Garten ist so gepflanzt, dass die Ältesten im Westen stehen und nach Osten hin immer jünger werden.

Ein reiner Studiengarten also, der fast genauso opulent daherkommt, wie sein Original.

Für den Schönheitstitel jedoch gibt es auf der Pfaueninsel mehr Bewerber als nur zwei Rosengärten.

Beitrag von Felix Krüger

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