schwarzäugige Susanne (Quelle: rbb)
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- Einjährige Kletterpflanzen

Sie sind ausgesprochen vielseitig einsetzbar. Einjährige Kletterpflanze wachsen an Hausfassaden und Zäunen. Mit dekorativen Blüten verwandeln sie langweilige Sichtschutzwände in lebendiges Grün. Und das innerhalb kurzer Zeit.

Sie wachsen schnell, blühen bunt, brauchen wenig Platz und müssen nicht mühsam überwintert werden, denn sie leben ohnehin nur eine Saison. einjährige Kletterpflanzen.

Während Mehrjährige wie Clematis oder die Trompetenblume ihre Zeit brauchen, um zu imponieren, erobern Einjährige in einem Sommer Gitter und Rankgerüste. Vorausgesetzt sie werden gut ernährt. Zu den wohl beliebtesten Kletterexperten zählt die „Schwarzäugige Susanne“. Sie liefert von Juli bis zum ersten Frost zahlreiche Blüten in orange oder gelb und legt selbst im Kübel ordentlich vor.

Die Stützstäbe mit denen die Pflanzen angeboten werden, sollten nicht herausgezogen werden, sie geben ersten Halt. Ist der Weg erst mal vorgegeben, windet sich die Pflanze ganz allein weiter nach oben.

Etwas zarter aber ebenso blühfreudig ist das „Kletternde Löwenmäulchen“. Ihren Namen trägt die Pflanze aufgrund der trichterförmigen, lippenähnlichen Blüten. Zwischen Juni und Oktober blühen an dem zarten Schlinger einfarbige Blüten in weiß, pink oder violett. Voraussetzung für üppiges Wachstum ist eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung.

Weniger auffällig blüht der Ballonwein, auch Ballonrebe oder Herzballon genannt. Der botanische Name „Cardiospermum“ heißt übersetzt Herzsame. Und wirklich: die kleinen braunen Samen ziert jeweils ein kleines weißes Herz.

Ebenso kurzlebig, aber beeindruckend in der Blüte: die „Prunkwinde-Ipomea“. Der Name "tricolor" (dreifarbig) bezieht sich auf die Blütenfarbe: Im Aufblühen ist der Saum der Trichterblüten rot, später färbt er sich himmelblau. Der Schlund bleibt immer weiß. Die großen trichterförmigen Blüten öffnen sich jedoch nur am Vormittag.

Wer tagsüber arbeitet sollte daher vielleicht eher auf die Sternwinde, „Ipomea quamoclit„ zurückgreifen. Diese ursprünglich aus Mexiko stammende Pflanze braucht die volle Sonne, blüht unentwegt von Juli bis Ende September und braucht - wie all die anderen Himmelsstürmer auch viele Nährstoffe.


Beitrag von Martina Hiller

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