Blick auf die Seilbahn in Marzahn-Hellersdorf (Quelle: dpa/ Emmanuele Contini)
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Bild: dpa/ Emmanuele Contini

- Die IGA in Zahlen

Originell und mit einem Augenzwinkern beantworten wir die spannendsten Fragen: Wie schnell ist die Sommerrodelbahn, wie hoch der Wolkenhain und was hat die Seilbahn gekostet?

Von 0 auf 40 Kilometer pro Stunde – mit der IGA-Sommerrodelbahn gelingt das in atemberaubenden 35 Sekunden. Manch einer kommt dabei auf einen Angstpuls von 150/min.

Aber vor den Spaß hat die IGA die Geduld gesetzt – 60 Minuten Wartezeit ab hier. Allzu oft kann man also gar nicht runter und wieder rauf, sonst verpasst man auf dem durchschnittlich 5,2 Stunden währenden IGA-Aufenthalt noch die ganzen anderen Highlights, wie den Wolkenhain.

Ganz oben auf dem Kienberg thront die Konstruktion aus 170 Stahlknoten, die aus einer Höhe von 120 Metern einen spektakulären Blick über das 40 Jahre alte Plattenbaugebiet Marzahn erlaubt. Zum Berliner Fernsehturm sind es genau 12 Kilometer.

Viele Besucher erkennen ihn noch ohne Brille, denn der typische IGA-Besucher ist in diesem Jahr mit 47 Jahren recht jung.

Karl-Heinz, Elisabeth, Reinhardt, Klaus und Annette. gehören zu dem einen Drittel aller IGA-Besucher, die nicht aus Berlin oder Brandenburg anreisen.

Nach der Anreise gibt es erstmal Bratwurst. Kostenpunkt: 3,50 bis 4,49 in der Bioausführung. Das ist schon eine kleine Investition, bei allem, was man im Schnitt so ausgibt auf der IGA.

Die Seilbahnfahrt mit einer Strecke von 1,5 km ist im Eintrittspreis inbegriffen, was viele Besucher freut. Denn so bekommen sie gar nichts von den 14 Millionen Euro extra aufgebrummt, die die Betreiberfirma Leitner investiert hat. Die 64 Gondeln ermöglichen 3000 Besuchern pro Stunde einen phantastischen Blick über das 104 ha große IGA-Gelände, das man aber auch zu Fuß durchstreifen kann, wie Geschäftsführerin Katharina Lohmann zeigt. Sie sorgt sich Anfang September noch etwas um die Besucherzahlen, hat aber auch Grund zur Freude.

Auf dem IGA-Campus, einer Art Freiluftuni, lernen Kinder und Jugendliche in über 2500 Veranstaltungen alles über Gartenbau und Ernährung. Z.B., dass man in Berlin sogar Reis anbauen kann. Vorausgesetzt, es wird nicht kälter als 10 Grad. Der Reis hier ist Teil des 2000m² großen, sogenannten Weltackers.

Und plötzlich kommt wieder einer der bisher statistisch an jedem zweiten IGA-Tag fallenden Regenschauer. Was manche Besucher vertreibt, freut sicher die 1500 neuen Bäume, 6000 Rosen und Gehölze, sowie 35000 Stauden, die auf dem IGA-Gelände angepflanzt worden sind. Und die wetterfest Gekleideten stört sowieso nichts:

Übrigens: das IGA Fundbüro bittet noch um Ihre Mithilfe. Gesucht werden die Besitzer von

  • 1 Kinderwagen,

  • 3 Gehstöcken,

  • 2 Zahnprothesen,

  • 1 Paar Kinderfeenflügel

  • 3 Kisten Sonnenbrillen

  • und ca. 30 Regenschirmen. 

 

Beitrag von Felix Krüger

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Ein Blütenfeuerwerk zum Finale

Zum Schluss wird es nochmal richtig bunt! Dahlien und Heide – leuchtender und farbenprächtiger könnte der IGA-Schlussakkord kaum sein!