Dünger Tipps (Quelle: rbb)
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Dünger-ABC - Wissenswerte über organischen Dünger

Die Pflanzen im Garten brauchen Nährstoffe. Dünger also. Am umweltvertäglichsten sind organische Stoffe. Diese Dünger werden aus tierischen Abfällen wie Horn, Fell, Kot oder Knochen aber auch aus Pflanzen gewonnen. Melasse aus Zuckerrüben zum Beispiel. Sie können also auch flüssig sein. Wie mineralische Dünger versorgen sie hauptsächlich mit Stickstoff, Kalium und Phosphor.

Denn ohne Stickstoff würden Pflanzen nicht wachsen. Phosphor reguliert unter anderem den Wasserhaushalt. Und Kalium ist u.a. dafür verantwortlich, dass die Photosynthese gut funktioniert.

Der Anteil dieser Hauptnährstoffe, der sogenannte NPK Wert, ist aufdruckt auf der Verpackung. In der Regel sind diese Nährstoffe geringer dosiert als bei mineralischen Düngern. Das kann ein Vorteil sein, denn die meisten Gärten sind überdüngt.

Wichtig ist: Organische Dünger wirken immer langfristig. Denn alle werden erst durch biologische und chemische Prozesse im Boden zu mineralischen Salzen umgesetzt. Das kann Wochen oder Monate dauern.

Im Trend sind Dünger aus ungewaschener Schafwolle. Als Universaldünger oder als spezielle Mischung für Tomaten zum Beispiel. Der Vorteil: In der gepressten Wolle stecken nicht nur Nährstoffe. Sie kann auch Wasser speichern und bei Bedarf wieder an die Pflanze abgeben.

Ebenfalls neu sind Dünger aus Stoffen, die bei der Schokoladen- und Kakaoherstellung anfallen. Pellets, gepresst aus den Schalen der Kakaobohnen oder flüssiger Kakaoschalendünger. So werden Abfälle sinnvoll eingesetzt.

Beitrag von Heike Mohr

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