Rosenrost (Quelle: rbb)

Mehltau, Rosenrost & Co. - Wenn Rosen krank sind

Die Rose - eine zeitlose Schönheit! Im Sommer fasziniert sie vor allem durch ihre Blütenpracht, ihren Duft und ihre Anmut. Doch was ist, wenn die „Gefürchteten Drei“ plötzlich die Pracht der Rose überschatten – Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau.

Mehltau bei Rosen (Quelle: rbb)

Echten Mehltau erkennt man leicht. Ein weißer, mehlartiger Belag legt sich auf die Blattoberfläche, Triebspitzen und Knospen.

Rosenrost (Quelle: rbb)

Rosenrost bildet orangefarbene Flecken auf der Blattoberseite. Bei einem starken Befall verliert die Rose alle Blätter.

Sternrußtau bei Rosen (Quelle: rbb)

Sternrußtau ist der aggressivste Pilz unter den Dreien. Die Rosenblätter bekommen violett-schwarze, sternförmige Flecken, werden dann gelb und fallen schließlich ab. Er tritt im Spätsommer oder Herbst auf.

Rosenblattrollwespe war am Werk (Quelle: rbb)

Sind die Pflanzen erst befallen, hilft nur die kranken Blätter und auch Triebe zu entfernen.

Doch nicht nur Pilze können den Rosen schaden. Die Rosenblattrollwespe sucht häufig von Mitte Mai bis Anfang Juni die Rosengärten heim. Die unscheinbare Wespe legt ihre Eier an den Rosenblattrand. Dieses rollt sich nach kurzer Zeit ein. Auch hier hilft nur das Absammeln der Blätter.

Wenn im Sommer eingetrocknete Knospen ohne ersichtlichen Grund auftreten, hat sich der Rosentriebbohrer eingenistet. Deren Larven fressen sich durch das Mark junger Zweige und verlassen sie durch ein Bohrloch. Befallene Triebe sollte man daher am besten bis zum gesunden Holz abschneiden!

Damit Rosen erst gar nicht befallen werden, sollte man widerstandsfähige Sorten wählen und auf einen geeigneten Standort achten. Dann klappt es auch auf Dauer mit der blühenden Schönheit der anspruchsvollen Diven.

Beitrag von Julia Vogel

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