Sonnenhut, Foto: Colourbox
Sonnenhut, Foto: Colourbox

Stauden in Gelb - Sonne im Beet

Sonnenauge, Sonnenhut und Sonnenbraut – die gelben Staudenschönheiten bringen Beete zum Leuchten. So wie auch in der Kleidermode ist gelb auch im Garten wieder richtig im Trend. Natürlich müssen nicht nur die Farben der Sonnenanbeter zusammenpassen, sondern auch ihre Ansprüche an Standort, Boden und Pflege!

Gelb die Farbe der Sonne. Gelb wirkt heiter und warm, Gelb fällt auf und lockt zudem Insekten an. Gelbe Stauden gibt es in Hülle und Fülle.

Wie z.B. das Goldkörbchen, ein pflegeleichter Bodendecker, dessen sternförmige Blüten von Mai bis in den Oktober hinein leuchten.

Auch die Schafgarbe gibt es in Quittegelb. Sie liebt die volle Sonne und ist relativ anspruchslos. Wird sie nach der Blüte zurückgeschnitten, treibt sie in einer Saison nochmals Blüten.

Ein wahrer Dauerblüher ist der Gelb-oder Goldfelberich. In seinen Blattachseln bilden sich sternförmige goldgelbe Blüten, die von unten nach oben langsam aufblühen - und das über mehrere Wochen. Goldfelberich wächst selbst unter Gehölzen im Halbschatten und breitet sich mitunter schneller aus, als es einem lieb ist.

Fast fluoreszierend wirken die kleinen Blüten der Schwefelnelke. Wie Leuchtpunkte schillern sie im Beet. Ähnlich wirken diese zartgelben Strohblumen  der Sorte „Schwefellicht“.

Gelb wächst auch gerne hoch hinaus. Wie z.B. die Wiesenraute. Einmal etabliert, wird sie von Jahr zu Jahr schöner.

Die feinen luftigen Blütenrispen wirken vor allem in der Masse und ihre Blätter verraten die Verwandtschaft zur Akelei, zu den Hahnenfußgewächsen.

Ähnliche Ansprüche hat die teppichbildende Nachtkerze. Sie wird ca. 30 cm hoch und blüht unentwegt bis in den Herbst hinein.

Interessant auch die vielen Sonnenaugen, Heliopsis „Prairie Sunset“ z.B. in orangerot.

Die Sorte „Goldgrünherz“ ist dicht gefüllt und in der Mitte zunächst grünlich.

Heliopsis „Asahi“ strahlt durch kleine gelborangefarbene Pomponblüten mit dem Sommer um die Wette.

Und auch die Sonnenbräute, tragen die Sonne nicht nur im Namen. Helenium, abgeleitet vom griechischen Sonnengott Helios, ist mit seinen warmen Farben ein Muss im sommerlichen Staudenbeet.

Bei so viel Sonne, darf natürlich auch die Echinacea, der Sonnenhut nicht fehlen.

Beitrag von Martina Hiller

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