Viele Äpfel, Foto: Colourbox
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Viele Äpfel | Bild: Colourbox

- Tipps

Äpfel trocknen +++ Knospenheiden kombinieren +++ Wildblumen aussäen +++ Gründüngung im Herbst +++ Buchsbaumalternativen +++

Rote Äpfel (Quelle: Colourbox)

Äpfel trocknen

Wenn im Herbst zu viele Äpfel anfallen, kann man daraus ganz leicht Dörrobst machen. Dazu werden die Früchte gewaschen, geschält und in Scheiben geschnitten. Sie können im Herd bei 70° Grad Umluft und etwas geöffneter Klappe oder in einem Dörrgerät auf mehreren Etagen getrocknet werden. Je nach Sorte und Dicke der Scheiben dauert das 5-8 Stunden. Das Ergebnis sind knusprige Apfelchips, die trocken aufbewahrt ein leckerer Wintersnack sind.

Knospenheiden kombinieren

Sie sind die Stars unten den Herbstpflanzen: Knospenheiden! Die Vielfalt ist enorm. Nicht nur bei den Farben. Neu sind diese ‚Lady Skyline‘ - Heiden, die senkrecht nach oben streben. Knospenheiden werden durch einen Trick der Natur zum Dauerblüher: Die Knospen öffnen sich einfach nie, können so also weder welken noch erfrieren. Zusammen mit Efeu in verschiedenen Laubfarben und -mustern, hält diese Bepflanzung bis zum Frühjahr.

Zwei Männer stehen auf einem Anhänger und schauen auf eine Wildblumenwiese (Quelle: rbb)

Wildblumen aussäen

Blumenwiesen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, denn einmal angelegt, sind sie pflegeleicht und müssen nur 2x im Jahr gemäht werden. Außerdem bieten sie mit ihrer Artenvielfalt vielen Insekten einen Lebensraum. Jetzt ist die richtige Zeit Wildpflanzensamen für eine Blumenwiese abzuknipsen, sei es im Garten, am Straßen- oder Waldrand. Ob Flockenblume, Gelbe Scabiose, Schafgarbe oder Johanniskraut. Für die Aussaat muss der Boden an den entsprechenden Stellen nur etwas gelockert werden. Die meisten Wildpflanzen sind Lichtkeimer, sie müssen daher nur leicht angedrückt werden, brauchen zur Keimung aber einen Kältereiz.

Gründüngung im Herbst

Jetzt sind einige Gemüsebeete bereits abgeerntet und es lohnt sich noch Spinat als Herbstgründüngung auszubringen, denn er ist winterhart. Er wächst schnell, bedeckt den Boden und lockert ihn mit seinen Wurzeln. Einen Teil kann man im Winter eventuell noch ernten, der Rest wird im Frühjahr untergegraben. Klassiker wie Buchweizen, Seradella oder Phacelia sollten im Frühjahr gesät werden, damit sie den Insekten das Jahr über Nahrung bieten können. Eingearbeitet werden sie erst im darauffolgenden Frühjahr.

Buchsbaumzünsler (Quelle: imago/blickwinkel)

Buchsbaum-Alternativen

Aufgrund des Buchsbaumzünslers suchen immer mehr Gartenbesitzer nach einer Alternative zum Buchsbaum. Wir stellen Ihnen die besten Alternativen zum Buchs vor.

Rhododendron micrantum ‚Bloombux‘

Ilex crenata ‘Dark Green’

Japanischer Ilex ‚Convexa‘

Gelber Bergilex ‚Golden Gem‘

Portugiesische Lorbeerkirsche ‚Angustifolia‘

Heimische Eibe Taxus baccata

Heckenmyrte Lonicera nitida ‚Maigrün‘

Spindelstrauch ‚Green Rocket‘

Berberitze buxifolia ‚Nana‘

Schwarzgrüner Liguster ‚Atrovirens‘

 

weitere Themen der Sendung

Chinaschilf in einem Garten, Quelle: imago/blickwinkel

Gräser - Königinnen im Herbstbeet

"Gras ist das Haar der Mutter Erde", schrieb der Gartenphilosoph Karl Foerster einst. "Immer sind Gräser von einem Unendlichkeitshauch umweht, umflüstert von den Weiten der Erdenräume." Kein Wunder, dass Ziergräser heute zu den Lieblingen vieler Gartengestalter gehören. Gräser gibt es für jeden Geschmack, für jeden Gestaltungsstil und für jeden Gartenstandort. Wir stellen die Schönsten vor.

Segler auf dem Wannsee bei der Pfaueninsel (Quelle: imago/stock&people)
imago stock&people

Sichtachsen auf der Pfaueninsel

Der Blick zum Schlösschen auf der Pfaueninsel, vom Neuen Garten in Potsdam aus gesehen, gilt unter Gartenhistorikern als "Mutter aller Sichtachsen". Sie ist schon auf einem Aquarell von 1822 zu bestaunen und damit eine der frühesten überhaupt. Bis heute wird dieser historische Blick von den Gärtnern aufwendig freigehalten.

 

Winzerberg Potsdam; Foto: Karoline Knappe

Der größte Weinberg Potsdams - Der Winzerberg

Der Winzerberg am Park Sanssouci erblüht nach der Restaurierung wieder in neuer Pracht. Dreizehn Jahre hat es gedauert, bis der größte Weinberg der Stadt eröffnet werden konnte. Dies gelang nur durch das Engagement zahlreicher freiwilliger Helfer. Historisch sind dort nicht nur Anlage und Architektur, sondern auch die Rebsorten. Über 40 verschiedene alte Traubensorten werden hier jetzt wieder angebaut. Wir stellen Potsdams neuesten Geheimtipp, den Winzerberg im Herzen Potsdams, genauer vor.