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- Fontanerose: Neue Tantauer Züchtung

Ein Festakt der besonderen Art. Nicht nur für Rosen-Königin Tanja, die zur Taufe geladen hat, sondern auch für Rainer Kröger und die Wittstocker Rosenfreunde. Sie nämlich hatten die Idee, diese neue Tantauer Züchtung, nach Fontane zu benennen.

Bei Vereinschef Kröger dreht sich auch in seinem eigenen Garten alles um Rosen, besonders die Historischen haben es ihm angetan. Sie eröffnen die Blühsaison. Im Frühjahr, wenn es endlich so weit ist und man kommt hier raus und sieht die erste Blüte ist schon da, ja ich krieg schon wieder eine Gänsehaut. Es ist einfach schön. Deshalb hat der 55-Jährige in seinem grünen Reich mittlerweile 250 weitere Rosen.

Und dort, wo die meisten ihren Garten mit einer Thuja - oder Ligusterhecke umgeben, hat er eine aus Rosen angelegt. „Wasagaming“, eine kanadische Züchtung. Sie hat sich gut entwickelt. Ist kräftig, gesund und schön dicht.

Dafür scheut er weder Aufwand noch Mühe. Täglich wird nach Feierabend ausgeputzt und hier und da auch mal geschnitten. Ein stachliges Hobby, das ihn dennoch fasziniert. Ebenfalls zu seinen Schätzen zählt die „Queen of Sweden“ eine David Austin Rose.

Aber auch die „Neue“, die Fontanerose musste er haben. In einer Wittstocker Gärtnerei sind sie unter Glas schon zu stattlichen Büschen herangewachsen. Im Krögerschen Garten war sie seit Oktober Wind und Wetter ausgesetzt. Hier braucht sie noch etwas Zeit.

Ins Schwärmen geraten würde sicher auch Fontane: über die Rose und den Verein, der sie ihm zu Ehren so benannt hat. Zwei Exemplare gehen nach der Taufe an Schulen im Ort, verrät Rainer Kröger dem Festpublikum.

Und eine präsentiert Rosenkönigin Tanja jetzt auf der Landesgartenschau.

Beitrag von Uta Greschner

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