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- Grabgestaltung im Wandel: Wassernahe Bestattung

Wasser spielt in Wittstock eine große Rolle. Nicht nur weil hier Dosse und Glinze zusammenfließen. Es ist eine wasserreiche Landesgartenschau. Sogar im Bereich des Gräberfeldes plätschert es.

Neben den ganz normalen Gräbern sind Strukturbeete stark im Kommen. Schwungvolle Grablagen, gestaltet und gärtnerisch komplett betreut. Mehrere Urnen aber auch Erdbestattungen finden darunter Platz. Das Sterben gehört zum Leben. Viele Menschen machen sich schon zeitig Gedanken, wo und vor allem wie ihr letzter Platz hier auf Erden sein wird. Neugier und Interesse auch in Wittstock. Fachsimpeln mit dem Fachmann.

Bei Gärtnermeister Bernd Haase ist demnächst sogar ein Liegeplatz am Wasser möglich. Für all jene, die ihr Leben lang das Wasser liebten, aber keine wirkliche Seebestattung wollten. Ein Teich ist die Idee, umgeben von einem gestalteten Strukturbeet. Wechselbepflanzung inklusive. Ganz neu und exklusiv.

Zirka 30 Urnen wären am Teichrand dieser Schau-Grablage möglich. Auch Erdbestattung wäre eine Option.

Eine Idee, die Schule machen könnte. Es liegt dann aber in den Händen der Friedhofsverwaltungen, solche wassernahen Bestattungen zu erlauben. In der Stadt Wittstock soll das nach der LAGA möglich werden. Bernd Haase freut sich schon. Nachahmung ausdrücklich erwünscht. Aber ohne Gärtner, der das dann alles pflegt, eher nicht zu empfehlen.

Beitrag von Sylvia Rademacher

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