Rosenblüte (Quelle: rbb)

- Gartentipps für den Sommer

Beete mulchen +++ Rosen düngen +++ Schädlinge im Garten +++

Erdbeersaison in Brandenburg, Bild: dpa/Jan Woitas
Erdbeersaison in Brandenburg

Beete mulchen

Im Sommer fallen durch häufiges Mähen beachtliche Mengen Schnittgut an. Das kann entweder zum Düngen auf dem Rasen bleiben oder - leicht angetrocknet - zum Mulchen im Gemüsebeet genutzt werden. Unkräuter werden damit unterdrückt und der Boden feucht gehalten. Erdbeeren hingegen sollten besser mit Stroh gemulcht werden.

Rosengarten Forst (Quelle:rbb/Iris Wussmann)

Rosen düngen

Nach der ersten Rosen-Blüte ist es jetzt Zeit für die nächste Düngung. Dafür die Erde rund um die Rosen frei von Unkraut und Begleitpflanzen halten und den Boden regelmäßig lockern. Kompost oder rein organischer Dünger eignen sich am besten und bringen zusätzlichen Humus in den Boden. Auf die richtige Menge achten. Überdüngt man Rosen, schadet es ihrer Vitalität.

Pflanzenläuse Blattläuse auf Rosen und Rosenbüscher © imago/Oliver Willikonsky
Pflanzenläuse Blattläuse auf Rosen und Rosenbüscher

Schädlinge im Garten

Im Sommer haben Schädlinge Hochkonjunktur. Vor allem Blattläuse, Spinnmilben und Dickmaulrüssler machen sich gern auf den Pflanzen breit. Um dem entgegenzuwirken, sollten die Vorder- und Unterseiten der Blätter regelmäßig kontrolliert werden. Nur so kann bei einem Befall schnell reagiert werden. Natürliche Schädlingsbekämpfer wie Marienkäfer, Florfliegen oder Igel können dabei gute Helfer sein.

Beitrag von Julia Vogel

weitere Themen der Sendung

Ziersalbei (Quelle. RBB)
rbb

Ziersalbei: Der Schwarm für Insekten

Sie fliegen auf ihn. Für Bienen und Hummeln ist Salbei, der zu den Lippenblütlern zählt, ausgesprochen attraktiv. Ganz gleich, ob es sich um den Heilenden, den Salvia ‚officinales‚ oder den Steppensalbei handelt. Ziersalbei ist sehr langlebig und unkompliziert. Es gibt hohe und niedrige, langstielige und dichtere Sorten in Blau, Rosa, Violett und Weiß.

Weigelie (Quelle: Colourbox)

Gehölzschnitt im Sommer

Um Sträucher und Hecken im Sommer in Form zu bringen, empfiehlt es sich, einen Pflege-Schnitt um den 23. Juni, dem Johannistag vorzunehmen. Dann haben die Hecken und Sträucher den sogenannten Johannistrieb bereits ausgebildet und legen eine Wachstumspause ein. Der Vorteil: Sie behalten ihre Form länger, sind blühfreudiger und treiben buschiger und kompakter aus. Ein radikaler Schnitt ist allerdings von März bis September zum Schutz der Vögel.

Rosengarten auf der Pfaueninsel (Quelle. RBB)

Rosen auf der Pfaueninsel

Es sind nur drei Wochen im Jahr, in denen im ältesten Rosengarten Preußens - auf der Berliner Pfaueninsel - alles in voller Blüte steht. Geschwungene Wege führen durch ein Rosenlabyrinth. So wollte es Lenné vor 200 Jahren und so hat es Hofgärtner Fintelmann in seinen Plan der Pfaueninsel von 1828 gezeichnet. 

Eine Laube in Frankfurt/Oder
Quelle: rbb

Finck und die Laubenpieper in Frankfurt/Oder

Wir sind heute in der Kleingartensparte "Bergfrieden" in Frankfurt Oder zu Gast. Zwischen Messegelände und Naturschutzgebiet liegt die Anlage am Hang. Auf 165.000 m2 wird hier gegärtnert und das seit 1946.