Ziersalbei (Quelle. RBB)
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- Ziersalbei: Der Schwarm für Insekten

Sie fliegen auf ihn. Für Bienen und Hummeln ist Salbei, der zu den Lippenblütlern zählt, ausgesprochen attraktiv. Ganz gleich, ob es sich um den Heilenden, den Salvia ‚officinales‚ oder den Steppensalbei handelt. Ziersalbei ist sehr langlebig und unkompliziert. Es gibt hohe und niedrige, langstielige und dichtere Sorten in Blau, Rosa, Violett und Weiß.

Salvia ‚nemorosa‘, der Steppensalbei. Fast Pink die Sorte ‚Amethyst‘, besonders standfest und aufrecht in dunklem Lila: ‚Caradonna‘. Etwas heller und filigraner schwebt die ‚Tänzerin‘ durchs Beet und ganz in Weiß kommt die Sorte ‚Schneehügel‘ daher.

Überwiegend erscheint der Steppensalbei jedoch in Blau- und Lilatönen, ist robust und blühfreudig und man verlängert seine Blüte, wenn man ihn ordentlich zurückschneidet.

Abgeschnitten wird direkt an der Blattachsel, wo sich die neuen Knospen bilden.

Es gibt hohe und niedrigere Sorten. Langstielige und dichtere, in blau, rosa, lila und weiß. Fast pink die Sorte ‚Deep Rose‘. In der Wuchsform etwas anders: der quirlblütige Salbei.

Aber auch der herkömmliche medizinische Salbei ‚officinales‘ blüht sehr dekorativ und wird im Laufe der Jahre zu einem imposanten Gehölz. Um ihn im Zaum zu halten, muss er geschnitten werden.

Wenn der Salbei verblüht ist, sollte man ihn zurückschneiden. Da er ein Gehölz ist, würde er sonst immer länger werden. Außerdem sind die verblühten Blüten auch keine Zierde. Er treibt dann immer wieder schön von unten durch. Man könnte ihn sogar bis ins alte Holz schneiden, wo er sehr schön wieder austreibt und ihn so formen, wie man ihn ihm Garten braucht.

Mit seinem wintergrünen, graublauen Laub eignet er sich auch gut als Beeteinfassung. In dem Fall wird er allerdings vor der Blüte, also bereits im Mai, zurückgeschnitten, damit er schön kompakt bleibt.

Ansonsten wird beim Steppensalbei durchgeblüht, von Juni bis in den Herbst hinein.

Beitrag von Martina Hiller

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