Rosa Phlox mit gelben Blumen, Foto: Colourbox
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Rosa Phlox mit gelben Blumen, Foto: Colourbox | Bild: colourbox

- Staudenverwendung im Beet

Natürlich und bunt, mit hellem und dunklem Grün, wogendem Gras , großen Blüten und filigranen Trauben, auch so kann ein Staudenbeet aussehen. Durchdachte Gestaltung und Mut zu großblättrigen Blattschmuckstauden sorgen dafür, dass ein Staudenbeet über den ganzen Sommer üppig und dennoch natürlich aussieht.

Natürlich und bunt, mit hellem und dunklem Grün, wogendem Gras, großen Blüten und filigranen Trauben. Auch so kann ein Staudenbeet aussehen. Phlox, der Klassiker, darf natürlich nicht fehlen. Ton in Ton ergänzen sich hier „Blue evening“, eine Sorte die tagsüber lila und am Abend blau erscheint.

Klein, standfest und intensiv leuchtend - die Sorte "Mini pearl". Lockerer im Blütenaufbau: Phlox amplifolia, die ursprüngliche Wildform, Purpurleinkraut, Wiesenknopf und Kerzenknöterich beleben das Gesamtbild.

Akzente setzt auch der dunkellaubige Dost, Eupatorium rugosum, hier die Sorte „Chocolat“, der dann blüht, wenn der Phlox längst hinüber ist.

Außerdem sorgen kleine Scheinastern und ein paar späte Taglilien für Farbe. Allesamt eingebettet in sanft überhängendes Japanwaldgras, in dessen Mitte eine Hosta thront und ihre eigentlich eher unscheinbaren Blütestiele perfekt zur Geltung bringt.

Abgesehen von regelmäßen Wassergaben und guter Nährstoffversorgung zu Vegetationsbeginn hält sich die Pflege in Grenzen. Unkräuter haben unter dem dichten Grün kaum eine Chance.

Nur wenn etwas zu groß wird, muss eingegriffen werden.

Ganz einfach geht das mit solchen Bambusstäben, gekreuzt ins Erdreich gesteckt. Werden deren Enden dann noch abgeschnitten und etwas kaschiert, fällt die Stützhilfe gar nicht mehr auf und die Pflanze wirkt völlig natürlich.

Fast exotisch erscheint dieses üppige Beet. Leuchtend rot die Montbretie der Sorte „Lucifer“, ein Knollengewächs.

Eindrucksvoll leuchten auch die roten Blattunterseiten der Begonien am Rand. Die rosafarbenen Blüten erscheinen erst im Spätsommer. Nämlich dann, wenn Lilien, Malven und Montbretien verblüht sind.

Frei nach dem Motto: es wird durchgeblüht.

Beitrag von Martina Hiller

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