Hahn im Auslauf (Quelle: Julia Vogel)
Julia Vogel
Bild: Julia Vogel

- Gärtnern mit Kindern - Wir bekommen Hühner!

Homeschooling, wenig soziale Kontakte und Abwechslung - In Zeiten von Covid-19 stehen viele Familien vor der Herausforderung, ihr Leben neu zu gestalten. Familie Vogel nutzt nun diese Zeit, um sich Hühner anzuschaffen. Zwei Ramelsloher und drei Dominikaner ziehen nun zu ihnen. Die Aufregung ist groß.

Doch bevor die Hühner kommen, muss das Gehege vorbereitet und der Stall präpariert werden. Späne halten Feuchtigkeit ab und verbreiten ein gutes Raumklima. Für Futter und Wasser nutzen wir Nachfüllbehälter, die sich leichter reinigen lassen. Wasser muss nun täglich erneuert werden, Legekorn sorgt dafür, dass die Eier eine feste Schale haben. Zudem werden Gipseier ins Nest gelegt, damit die Hühner wissen, dass hier das Legenest ist.

Zur Eingewöhnung bleiben die Hühner etwa zwei bis drei Tage in einem kleineren Auslauf. So können sie ihre Umgebung kennenlernen und sich orientieren. Danach dürfen sie in den Garten. 

Muss man seine Hühner auch einmal herausnehmen, sollte man darauf achten, sie fest an den Beinen zu greifen. Das gibt ihnen Halt und sie fühlen sich sicher. Aber grundsätzlich mögen sie es nicht, wenn man ihnen über den Kopf und über den Rücken streicht. Am besten immer nur unten anfassen.

Holunder-, Schlehen- und Johannisbeeren gehören zum Lieblingsobst der Hühner. Um Hühnern aber noch mehr Gutes zu tun, kann man sich noch ein paar Kräuter iin den Garten pflanzen. Lavendel, Thymian, Minze und Kamille steigern die Legeleistung und das Wohlbefinden der Hühner, wenn man sie getrocknet ins Nest legt.

Der Stall benötigt genug Platz zum Sitzen auf der Stange und zum Scharren auf dem Boden. Ein bis zwei Legenester für vier Hennen genügen. Dann kann man sich täglich über ein frisches Frühstücksei freuen. 

Beitrag von Julia Vogel

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