Geranium nodosum - Bergwald-Storchschnabel (Quelle: rbb)

- Storchschnabel - pflegeleicht und elegant

Es kommt schnell zu Verwechslungen, wenn man seinen Namen hört: Geranium. Viele denken dabei gleich an Geranien. Sie gehören beide zwar der gleichen Pflanzenfamilie an, haben aber sonst nichts gemein. Die Fruchtstände des Geraniums sehen aus wie Storchschnäbel - daher auch sein Name: Geranium-Storchschnabel!

Geranium ist äußerst beliebt, denn es hat viel zu bieten: attraktives Laub, farbintensive Blüten und dekorative Fruchtstände. Dazu ist es anspruchslos und wird sogar von Schnecken gemieden – pflegeleicht im wahrsten Sinne des Wortes. Der Landschaftsarchitekt Hagen Engelmann ist ganz verzaubert von dieser Staude.

Für jeden Standort gibt es das passende Geranium. Geranium macorrhizum, zu Deutsch ‚Balkan- oder Felsen-Storchschnabel‘ ist eine ausdauernde krautige Pflanze und mag es eher trocken und sandig.

Er lässt sich leicht durch Wurzelstecklinge vermehren. Wenn man Stecklinge gewinnen will, ist es wichtig, dass das Rhizom nicht größer als 10cm ist und der neue Trieb nicht zu lang ist. Ansonsten ist Geranium macorhizzum eine sehr gute Stecklingspflanze.

Nach 4 – 6 Wochen sind die Stecklinge angewachsen, ist die Lücke im Beet geschlossen.

Beherzigt man die Faustregel: Je mehr man gießt, desto sonniger können die Pflanzen stehen - kann man beim Geranium eigentlich nichts falsch machen.

Unter den fast 400 Arten gibt es auch die Schattenliebhaber wie Geranium nodosum, auch Bergwald-Storchschnabel genannt. Er wächst auch an trockenen und stark durchwurzelten Stellen.

Zurückgeschlagene Kronenblätter kennzeichnen Geranium ‚phaeum‘, den Braunen Storchschnabel – er blüht von Mai bis Juni und ist ein echter Allrounder, der sowohl Sonne als auch Schatten verträgt.

Geranium - ein pflegeleichtes Multitalent!
Kein Wunder, dass sich immer mehr leidenschaftliche Hobbygärtner für den Storchschnabel begeistern lassen.

Beitrag von Julia Vogel

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