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Bild: rbb

- Der Grunewald

Der Film begibt sich auf Spurensuche im und in Grunewald, nach seiner wechselvollen Historie und nach dem Verborgenen.

Kaum jemand, der ihn nicht kennt den Berliner Grunewald. Ob Jagdschloss, Villa oder Luxushotel, wer es sich leisten kann oder vielleicht berühmt ist, lebt an diesem Ort. Der eigentliche Luxus allerdings ist die Diskretion. Die Privatheit schätzt man hinter schweren Villentoren, nirgends bleiben Geheimnisse besser verborgen als dort.

Mit der Gründung der Villenkolonie zogen anfangs vor allem Berliner Großbürger wie der Bankier Felix Koenigs, nach dem später die Königsallee benannt wurde, industrielle Schwergewichte wie die Rathenaus, die Verleger Ullstein und Fischer oder die berühmte Kaufhausdynastie der Wertheims in den Grunewald.

Unter den Nationalsozialisten bewohnten die neuen Mächtigen die Villen Himmler, Canaris oder Heydrich. Als deren Zeit ablief, blieben die Häuser nicht lange unbewohnt. Einige wurden dem Roten Kreuz zugewiesen, manchen Hilfsorganisationen oder kirchlichen Einrichtungen. Aller politischen und wirtschaftlichen Veränderungen zum Trotz blieb der Grunewald Rückzugsort einer geschlossenen Gesellschaft mitunter schillernd, häufig tragisch und stets geheimnisvoll.

Ein Sexskandal im Jagdschloss, politische Intrige, Liebe und Verrat, der Auftragsmord an Walter Rathenau und seinem Freund Maximilian Harden, das Versteck einer jungen Jüdin in der Villa der Wertheims, der Beginn des Häftlingsfreikaufs aus der DDR arrangiert zwischen Herbert Wehner, Wolfgang Vogel und einem sagenumwobenen Schweden, die scheinbare Harmlosigkeit einer Einfamilienhaussiedlung samt Tiefgarage, die erst einer Abhöranlage der Nazis Tarnung bot und später dem größten Archiv von NSDAP Akten. Der Geheimnisvolle Ort Grunewald sieht hinein in das historische Unterholz einer Idylle namens Grunewald.

Film von Galina Breitkreuz

Erstausstrahlung 02.12.14/rbb

Schild Stalinstadt (Quelle: bb/Johannes Schneeweiss)
bb/Johannes Schneeweiss

Eisenhüttenstadt

Sie war die erste "sozialistische" Stadt Deutschlands. Der Film erzählt unbekannte Geschichten über die Entstehung der Stadt, die sich in den ersten Jahren "Stalinstadt" nannte.

Kienbaum - Die Weltmeisterschmiede in der Mark, Quelle: rbb
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Kienbaum - Die Weltmeisterschmiede in der Mark

Der Film zeigt die Geschichte des Ortes vom Beginn der 1950er Jahre bis heute. Gut getarnt im Wald, nahe dem Liebenberger See, lag eines der großen Geheimnisse des DDR Sports.

Der Anhalter Bahnhof bei seiner Neueröffnung © rbb/Slg. Axel Mauruszat
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Der Anhalter Bahnhof

Der Film erzählt von der wechselhaften und geheimnisvollen Geschichte des Bahnhofs, der einst das lebendige Herz einer pulsierenden Metropole war und allmählich aus dem Stadtbild und dem Bewusstsein der Berliner verschwand.

Ehemalige Goebbels-Villa und dann FDJ- Jugendhochschule Bogensee, Quelle: imago/PEMAX

Bogensee - Goebbels Villa & Hochschule der FDJ

Verfallen steht am Bogensee, nördlich von Berlin, der Landsitz von Joseph Goebbels - und daneben die Kaderschmiede der FDJ. In seiner Villa empfing Goebbels seine Geliebte. Beinahe hätte er für diese Liebe seine Arbeit als Propagandaminister aufgegeben, doch er entschied sich für die Macht. Nach dem Krieg wurde hier am Bogensee der Funktionärsnachwuchs der Freien Deutschen Jugend ausgebildet.

Wolfsschanze in Gierloz (Görlitz) Nähe Ketrzyn, Quelle: dpa/Andreas Keuchel
dpa/Andreas Keuchel

Geheimnisvolle Orte - Hitlers Wolfsschanze

Die Wolfschanze war das Größte der so genannten "Führerhauptquartiere" im Zweiten Weltkrieg. Ein Ort, der im NS-Staat lange geheim gehalten wurde und um den sich Legenden und Gerüchte rankten. Ein deutscher Schicksalsort.