Schild Stalinstadt (Quelle: bb/Johannes Schneeweiss)
Bild: bb/Johannes Schneeweiss

- Eisenhüttenstadt

Sie war die erste "sozialistische" Stadt Deutschlands. Der Film erzählt unbekannte Geschichten über die Entstehung der Stadt, die sich in den ersten Jahren "Stalinstadt" nannte.

Stahlwerk, Quelle: rbb/ J. Schneeweiss
Stahlwerk

Auf Beschluss der SED entstand ab 1950 das Eisenhüttenkombinat Ost (EKO) und eine sozialistische Wohnstadt in einem kargen, typisch preußischen Kiefernwaldgebiet mitten in der Märkischen Streusandbüchse. Es handelte sich dabei um den einzigen Versuch, die Staatsideologie in ein geschlossenes Stadtbild zu gießen und sich damit ein städtebauliches Monument zu setzen.

Das Werk ist die Grundlage für die daraus gewachsene Stadt Eisenhüttenstadt. © rbb/Johannes Schneeweiss
Das Werk ist die Grundlage für die daraus gewachsene Stadt Eisenhüttenstadt.

94 Hektar stehen heute unter Denkmalschutz. Damit ist Eisenhüttenstadt das größte Freiflächendenkmal Deutschlands - eine Utopie konserviert zu einem Freilandmuseum.

Film von Lutz Pehnert

Erstausstrahlung am 12.01.2016/rbb

Geheimnisvolle Orte - Der Müggelsee - Ein Film von Lutz Rentner (04.12.2018, 20:15)
rbb/Esther Schrade

Der Müggelsee

Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt – ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin.

Das Axel-Springer-Hochhaus steht an der Kreuzung Rudi-Dutschke-Straße/Axel-Springer-Straße.
imago/Jürgen Ritter

Das Springer-Hochhaus

Das nach seinem Gründer, dem legendären wie umstrittenen Verleger Axel Springer, benannte Medienhaus ist seit Jahrzehnten ein politisch aufgeladener Ort: Feindbild für die einen, Symbol der freien Welt für die anderen.

Der Stolz der DDR, die größten Eisenbahnfährschiffe der Welt. © rbb/Archiv Rodig
rbb/Archiv Rodig

Mukran - Honeckers Superhafen

Der Fährhafen Mukran auf der Insel Rügen – die modernsten und größten Schiffe der DDR verbanden von hier aus das kleine Land direkt mit der Sowjetunion. Eisen, Kohle und Kinderwagen fuhren sie offiziell über die Ostsee. Getarnt im Bauch der Schiffe Soldaten, Panzer und Atomsprengköpfe. Mukran war eine Hauptschlagader des DDR-Handels und ein geheimnisumwitterter, strategischer Ort im Kalten Krieg.

Oranienburger Straße
Imago Stock&People

Ein Prachtbau in Berlin - Die Synagoge mit der goldenen Kuppel

Die "Neue Synagoge" in Berlin ist immer mehr gewesen als ein Prachtbau mit goldener Kuppel - sie ist ein Symbol für die Hoffnung der jüdischen Gemeinschaft, in der deutschen Gesellschaft angekommen zu sein.

Raststätte Dreilinden, Quelle: rbb/Karin Reiss

Drewitz-Dreilinden - Transit Westberlin

Ein spannendes Stück deutscher Geschichte von der Blockade bis zum Mauerfall. In der Dokumentation erzählen Zeitzeugen von tragischen und skurrilen Erlebnissen an diesem Ort.