Kienbaum - Die Weltmeisterschmiede in der Mark, Quelle: rbb
Bild: rbb Presse & Information

- Kienbaum - Die Weltmeisterschmiede in der Mark

Der Film zeigt die Geschichte des Ortes vom Beginn der 1950er Jahre bis heute. Gut getarnt im Wald, nahe dem Liebenberger See, lag eines der großen Geheimnisse des DDR Sports.

Die unterirdische Trainingsanlage des DDR Leistungssportzentrums Kienbaum. Strenger bewacht waren nur die innerdeutsche Grenze oder abgeschirmte militärische Objekte. Heute befindet sich hier das Bundesleistungszentrum.

Kienbaum - Die Weltmeisterschmiede in der Mark, Quelle: rbb

Von Aufklärungsflugzeugen aus, sah man nichts weiter als einen grünen Hügel, daneben normale Sportstätten. Doch dieser Hügel verbarg eine einzigartige unterirdische Trainingsanlage, mit der die Leistung der Athleten auf "natürliche Weise" hochgeschraubt wurde, um bei internationalen Wettbewerben die begehrten Medaillen zu erringen. Die Anlage war Teil des DDR Leistungssportzentrums Kienbaum.  

Kienbaum - Die Weltmeisterschmiede in der Mark, Quelle: rbb

Aus einem einstigen Erholungsheim der DDR-Regierung wurde schnell eine Trainingsstätte. Fast alle Olympiasieger und Weltmeister der Sommersportarten wurden hier im Laufe der Jahrzehnte ausgebildet.

Auf dem Gelände der einstigen DDR-Sportkaderschmide befindet sich heute das Bundesleistungszentrum Kienbaum, modernste Trainingsstätten sind in den vergangenen Jahren hinzugekommen. Der Film gewährt umfassenden Einblick hinter die Kulissen dieser "Kaderschmiede" für Weltmeister und Olympiateilnehmer.

Die einstige unterirdische Trainingsanlage aus DDR-Zeiten ist heute als eine Art Museum erhalte. Hier wurden die Athleten seinerzeit auf Luftdruckverhältnisse in etwa 3000 Metern Höhe vorbereitet. Die gesamte Überwachungsanlage von damals funktioniert noch immer, die Robotron Computer, die alten Monitore, die Mikrophone, die Kopfhörer, alles wäre sofort einsatzbereit. Für heutige Weltmeister und Olympiasieger ist dies natürlich keine Option. Der Film zeigt einige von ihnen in ihren heutigen hochmodernen Trainingseinrichtungen.

Film von Anne Worst

(Erstausstrahlung am 08.09.2015/rbb)

Schild Stalinstadt (Quelle: bb/Johannes Schneeweiss)
bb/Johannes Schneeweiss

Eisenhüttenstadt

Sie war die erste "sozialistische" Stadt Deutschlands. Der Film erzählt unbekannte Geschichten über die Entstehung der Stadt, die sich in den ersten Jahren "Stalinstadt" nannte.

Der Anhalter Bahnhof bei seiner Neueröffnung © rbb/Slg. Axel Mauruszat
rbb Presse & Information

Der Anhalter Bahnhof

Der Film erzählt von der wechselhaften und geheimnisvollen Geschichte des Bahnhofs, der einst das lebendige Herz einer pulsierenden Metropole war und allmählich aus dem Stadtbild und dem Bewusstsein der Berliner verschwand.

Ehemalige Goebbels-Villa und dann FDJ- Jugendhochschule Bogensee, Quelle: imago/PEMAX

Bogensee - Goebbels Villa & Hochschule der FDJ

Verfallen steht am Bogensee, nördlich von Berlin, der Landsitz von Joseph Goebbels - und daneben die Kaderschmiede der FDJ. In seiner Villa empfing Goebbels seine Geliebte. Beinahe hätte er für diese Liebe seine Arbeit als Propagandaminister aufgegeben, doch er entschied sich für die Macht. Nach dem Krieg wurde hier am Bogensee der Funktionärsnachwuchs der Freien Deutschen Jugend ausgebildet.

Wolfsschanze in Gierloz (Görlitz) Nähe Ketrzyn, Quelle: dpa/Andreas Keuchel
dpa/Andreas Keuchel

Geheimnisvolle Orte - Hitlers Wolfsschanze

Die Wolfschanze war das Größte der so genannten "Führerhauptquartiere" im Zweiten Weltkrieg. Ein Ort, der im NS-Staat lange geheim gehalten wurde und um den sich Legenden und Gerüchte rankten. Ein deutscher Schicksalsort.

Die DDR-Spitze vor Honeckers Jagdhaus "Wildfang". © rbb/BStU
rbb Presse & Information

Die Schorfheide - Das Jagdrevier der Mächtigen

Der Film erzählte eine einzigartige Geschichte von Privilegien und Psychosen, Skrupellosigkeit und Größenwahn, Arroganz und Biederkeit. Ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte voller Mythen, Wahrheiten und Legenden.