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Geheimnisvolle Orte - Küstrin - Pompeji an der Oder

Küstrin – der Name steht für den Schrecken und Wahnsinn des Krieges. Am Ende des 2. Weltkriegs, Ende Januar 1945, wurde Küstrin zur Festung erklärt. Die Stadt sollte eine letzte Bastion werden, um den Vormarsch der Roten Armee auf die Reichshauptstadt Berlin zu stoppen.

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Der letzte Kommandant  Küstrins war SS‑Gruppenführer Heinz Reinefarth. Ein Mann, der bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands zehntausende Zivilisten töten ließ.

Der "Henker von Warschau" soll nun Küstrin „bis zum letzten Mann, bis zur letzten Patrone“ halten.

56 Tage dauerte der Kampf. Tausende deutsche und sowjetische Soldaten ließen dabei ihr Leben. Kaum eine deutsche Stadt wurde so schwer zerstört wie Küstrin. Die wenigen Küstriner Zivilisten, die nach dem Kriegsende zurückkehrten, wurden im Sommer 1945 vertrieben. Seit jener Zeit liegt das apokalyptische Trümmerfeld, die Altstadt, auf der polnischen Seite der Oder. Aus Küstrin wurde Kostrzyn.  Eine polnische Kleinstadt mit 17000 Einwohnern. Nur der Ortsteil Kietz auf der anderen Seite der Oder blieb deutsch.

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Im 17. Jahrhundert war Küstrin zu einer der stärksten Festungen der deutschen Staaten ausgebaut worden. Sie wurde berühmt als Schicksalsort für Friedrich II. Er war im Küstriner Schloss inhaftiert, weil er der Tyrannei seines Vaters entkommen wollte. Dort musste er mit ansehen, wie man sein Freund Hans Hermann von Katte 1730 hinrichtete. Dieser eine Tote ist in Erinnerung geblieben, anders als die vielen namenlosen Soldaten, die folgten.

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Heute kümmert sich das polnische "Festungsmuseum Kostrzyn" um die Pflege des Ruinenfelds in der Altstadt. Jahrzehnte lang war es unbewohntes Sperrgebiet an der Odergrenze. Erst Mitte der 90er Jahre hat man die Straßenzüge und das wenige, was von den Häusern übrig blieb, wieder frei geräumt. In der aufwändig restaurierten Bastion Philipp, eine der drei übrig gebliebenen Verteidigungsanlagen der alten Festung, wird eine Dauerausstellung zur tragischen Geschichte Küstrins eröffnet.

Film von Karin Reiss

Erstausstrahlung vom 18.02.2014/rbb

Raststätte Dreilinden, Quelle: rbb/Karin Reiss

Drewitz-Dreilinden - Transit Westberlin

Ein spannendes Stück deutscher Geschichte von der Blockade bis zum Mauerfall. In der Dokumentation erzählen Zeitzeugen von tragischen und skurrilen Erlebnissen an diesem Ort.

Kummersdorf – Kaisers Waffenschmiede, Hitlers Kriegslabor - Brückenpfeiler © rbb/Marina Farschid

Kaisers Waffenschmiede, Hitlers Kriegslabor - Kummersdorf

Das größte Versuchslabor des Krieges in Europa. In Kummersdorf, 60 Kilometer südlich von Berlin, wurde alles getestet, was für eine "siegreiche Schlacht" notwendig schien: von der "Dicken Berta", der Wunderwaffe des I. Weltkriegs, über Gasmasken für Hunde bis zur "Uranmaschine".

Geheimnisvolle Orte: Flughafen Schönefeld, Quelle: rbb
rbb Presse & Information

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Der Flughafen Schönefeld ist mehr als nur ein Landeplatz für Billigflugtouristen, sondern ein Ort mit 80-jähriger Geschichte. Kaum einer der Rollkoffer Passagiere des "SXF" ahnt heute etwas von der Vorgeschichte des Airports, der als Werksflughafen einer Rüstungsfabrik vor über 80 Jahren begann.

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Hitlers Linz

Der Film nähert sich aus unterschiedlichen Perspektiven und mit überraschenden filmischen Mitteln "Hitlers Linz" und seiner Geschichte. Selten gezeigte Amateuraufnahmen, Animationen und Archiventdeckungen. Fachhistoriker und Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen bieten interessante Einsichten und Diskussionsstoff. Eine spannende Spurensuche.

Blick auf den Roten Platz in Moskau © rbb/Jean Marc Schablin
rbb/Jean Marc Schablin

Der Rote Platz

Kaum ein Ort der Welt, an dem über Jahrhunderte Macht und Widerstand, Glanz und Leid öffentlicher inszeniert wurde als im Herzen Moskaus - auf dem Roten Platz.