Das wichtigste Requisit aus dem Hollywoodfilm "Troja" steht am Hafen der Regionalhauptstadt Canakkale © rbb/Johannes Unger
Bild: rbb Presse & Information

- Troja und der Schatz des Priamos

Der Film zeichnet die spannende Odyssee des legendären Schatzes nach, beschreibt den Mythos der viel besungenen Heldenstadt, erzählt von der Besessenheit des deutschen Abenteurers und Altertumsforschers Heinrich Schliemann und erzählt von den Begehrlichkeiten, die das Gold von Troja bis heute weckt.

Nachinszenierung: Der Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte, Prof. Wilhelm Unverzagt (Michael Wöhning) begutachtet das "Große Diadem" aus dem "Schatz des Priamos". © rbb/Gundula Krause
Nachinszenierung: Der Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte, Prof. Wilhelm Unverzagt (Michael Wöhning) begutachtet

Am 31. Mai 1873 stößt der Kaufmann und Privatgelehrte Heinrich Schliemann bei seinen Grabungen in einem Hügel an der Küste Kleinasiens an einer alten Befestigungsmauer auf eine Steinkiste. Darin enthalten: goldene Gefäße, fein gearbeitete Schmuckstücke und prachtvolle Diademe. Für den deutschen Hobbyarchäologen ist klar: Dies muss er sein - der "Schatz des Priamos"!

Neue Grabungskampagne an der bronzezeitlichen Stadtmauer von Troja © rbb/Johannes Unger
Neue Grabungskampagne an der bronzezeitlichen Stadtmauer von Troja

Eine Geschichte voller Rätsel, Irrtümer und Legenden.

Der Depotfund auf der Anhöhe von Hisarlik in der heutigen Türkei ist für Heinrich Schliemann der Beweis: Das sagenumwobene Troja, jene Stadt, die Homer in seiner Ilias beschrieb, hat existiert! Und er hat den heiligen Ort gefunden!

Das sogenannte "Große Goldene Diadem der schönen Helena" aus dem Schatz des Priamos - ausgestellt im Moskauer Puschkinmuseum, © rbb/Johannes Unger
Das sogenannte "Große Goldene Diadem der schönen Helena" aus dem Schatz des Priamos - ausgestellt im Moskauer Puschkinmuseum

Die vermeintliche Entdeckung Trojas war Ende des 19. Jahrhunderts eine Sensation und eine Art Gründungsmythos der modernen Archäologie. Der bronzezeitliche Goldschatz, den Heinrich Schliemann der homerischen Sagengestalt, dem König Priamos, zuschrieb, gelangte auf Umwegen in die Reichshauptstadt Berlin und bildete lange Zeit das Herzstück der "Trojanischen Sammlungen" – so berühmt und bewundert wie die ägyptische Königinnenfigur der Nofretete.

Film von Johannes Unger

Erstausstrahlung am 24.0.12017/rbb

Sanatoriumsgebäude © rbb/Manfred Selle
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Hohenlychen - Das Sanatorium der Nazis

In Hohenlychen, 80 Kilometer nördlich von Berlin, stehen Villen und Häuser im Fachwerkstil am Zenssee. Prunkvolle Treppenaufgänge, Hunderte von Zimmern und Sälen. In den 20er und 30er Jahren gehörte Hohenlychen zu den Orten, an denen sich die nationale und internationale Prominenz der Welt traf. Hohenlychen versprach Genesung, Entspannung und erstklassige medizinische Betreuung, einkleines Davos mitten in der Mark Brandenburg.

Flughafen Tempelhof: Flughafen vom Rollfeld aus gesehen, Foto: rbb
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Airport mit Geschichte - Flughafen Tempelhof

Vor 70 Jahren begann die erste Schlacht des Kalten Krieges. Fast ein Jahr lang versorgten die Westmächte die Millionenstadt Berlin aus der Luft. Rosinenbomber landeten im Minutentakt am Flughafen Tempelhof. Die Blockade der Sowjetunion scheiterte. Und "Tempelhof", dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos.

Schatten des Torbogens auf dem Gelände der früheren Garnisonkirche (Quelle: imago)

Die Potsdamer Garnisonkirche - Ein preußisches Wahrzeichen

Keine andere Kirche Deutschlands wurde und wird derartig verehrt, geliebt, verteufelt und gehasst wie die Potsdamer Garnisonkirche. Der Film erzählt die Geschichte dieses verschwundenen Ortes und deckt dabei eine Reihe von Mythen und Legenden rund um die Kirche auf.

Der Spreewald

Der Spreewald ist ein Ort voller Schönheit und Geschichte. Besiedelt wird die Region vor etwa 1500 Jahren vom Stamm der Lusitzi.

Pferde und Jockeys beim Start (Quelle: Imago/Heinzmann/Sorge)
Imago/Heinzmann/Sorge

Rennbahn Hoppegarten

Hoppegarten bei Berlin ist die schönste und traditionsreichste Rennbahn Deutschlands. 430 Hektar umfasst das Areal, das sich auf einem ehemaligen Anbaugebiet für Hopfen, aus der Zeit des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm I, erstreckt. Seit dem 17. Mai 1868 fliegen hier die Hufe der Pferde im Schatten der Eichen.