Geheimnisvolle Orte Schloss Bellevue © rbb/Maurice Weiss/Ostkreuz
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Ein Amtssitz mit Geschichte - Schloss Bellevue

Ein Dachboden aus alten Balken, etwas schief und krumm das ganze Haus. Auf dem Dachfirst eine geheimnisvolle kleine Luke: Zum Hissen der Standarte. Das Schloss Bellevue, der Amtssitz des Bundespräsidenten, ist ein Ort, den fast jeder kennt, zu dem aber kaum jemand Zutritt hat. Die Geschichten, die sich hinter den Schlossmauern abgespielt haben, sind noch nicht erzählt worden.

Einst erbaut als herrschaftliches Wohnhaus für eine preußische Prinzenfamilie, diente es während der Zeit des Nationalsozialismus als "Gästehaus der Reichsregierung": Im repräsentativen Ambiente empfing Hitler hier seine Gäste aus dem Ausland, den japanischen Außenminister oder den jugoslawischen Prinzregenten. Unbekanntes Film Material zeigt, wie Hitler im Schloss Bellevue ein und ausging.

Nach Ende des II. Weltkriegs diente das Schloss notdürftig als Quartier für Ausgebombte: Wäscheleinen und Mülltonnen zieren nun den einstigen Ehrenhof, das Schloss selbst ist eine Kriegsruine. Während des Kalten Krieges stand das Schloss im Visier der Politik: Der zweite Amtssitz des Bundespräsidenten für die DDR Regierung war dieser Ort in West Berlin eine Provokation.

Die Dokumentation lässt den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zu Wort kommen, ebenso Egon Bahr, der ab 1969 unter anderem Bevollmächtigter der Bundesrepublik in Berlin war. Zeitzeuge Christian von Heusinger wurde 1928 als Sohn eines preußischen Staatsbeamten im Schloss geboren. Er erinnert sich an seine Nachbarn Gustav Gründgens und Marianne Hoppe. Die Geschichte des Schlosses ist im spannungsvollen Gegensatz zu seinem harmonischen Äußeren wechselhaft und bewegt.

Für die Filmemacherin Grit Lederer wurde erstmals der verborgen unter dem Schloss liegende Bunker geöffnet, der dort 1941 zum Schutz der Gäste eingebaut worden war. Heute steht der Bunker unter Wasser. Das ARD Team reiste auch nach Doorn in den Niederlanden, um zu erkunden, wo die Original Ausstattung des Schlßes geblieben ist.

Film von Grit Lederer

Erstausstrahlung am 24.02.2015/rbb

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Geschichte einer deutschen Machtzentrale - Görings Ministerium

Das heutige Finanzministerium wurde 1935 als Reichsluftfahrtministerium von Hermann Göring eingeweiht. Görings ehemaliges Ministerium ‑ ein Haus der Macht und Machtausübung seit 80 Jahren. Seltene, noch nie gezeigte Archivaufnahmen, erlauben eine spannende Reise zurück in die Geschichte von Görings einstiger Machtzentrale.

Die Geheimnisse des Parkes liegen unter seiner Oberfläche. © rbb/Studio Mitte Media
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Mont Klamott - Der Volkspark Friedrichshain

Schon der Name offenbart das Spannungsfeld: Ein Park für das Volk, benannt nach dem königlichen Herrscher.

Geheimnisvolle Orte: Flughafen Schönefeld, Quelle: rbb
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Hitlers Luftwerft - Honeckers Airport - Flughafen Schönefeld

Der Flughafen Schönefeld ist mehr als nur ein Landeplatz für Billigflugtouristen, sondern ein Ort mit 80-jähriger Geschichte. Kaum einer der Rollkoffer Passagiere des "SXF" ahnt heute etwas von der Vorgeschichte des Airports, der als Werksflughafen einer Rüstungsfabrik vor über 80 Jahren begann.

Der Spreewald

Der Spreewald ist ein Ort voller Schönheit und Geschichte. Besiedelt wird die Region vor etwa 1500 Jahren vom Stamm der Lusitzi.

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dpa-Zentralbild

Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Am 1. Juli 2017 endete die Castorf-Ära. Eine neue Mannschaft mit Chris Dercon an der Spitze bespielt nun das Haus. Damit endet eine über 100-jährige Tradition an diesem Haus. Denn Theater wie bisher soll es hier nicht mehr sein.