Liegen auf der Wiese (Quelle: Ben Linse)
Ben Linse
Bild: Ben Linse

20 Jahre HEIMATJOURNAL (2/3): Berlin-Kreuzberg - Ulli Zelle erklimmt den Kreuzberg und hat viele Superlative im Gepäck

Ulli Zelles Höhenflug+++Kuriose Begegnungen in Berlin+++ alternatives Leben und ungewöhnliches Wohnen
 
Es gibt was zu feiern: 20 Jahre Heimatjournal! 1998 lief beim ORB die erste Sendung. Moderatorin Sabine Kühn und Moderator Hellmuth Henneberg meldeten sich immer sonnabends 19 Uhr aus einem anderen Ort in Brandenburg mit spannenden Geschichten. 2004 ging es im rbb mit Ulli Zelle und Carla Kniestedt weiter, dann mit Sendungen aus Berlin und Brandenburg. Herausforderungen für die Moderatoren und Moderatorinnen gab es in jeder Ausgabe des Heimatjournals. Ulli Zelle erinnert beim Spaziergang über den Kreuzberg, mit 66,1 Höhenmetern im Mittelfeld der Berliner Erhebungen, an besondere Erlebnisse.

Moderatoren wollen Immer hoch hinaus, ob beim Klettern oder Fliegen, ob im Sportflugzeug oder im Drachenflieger.  Doch die Erinnerung an den  Drachenflug  treibt Ulli Zelle heute noch Schweiß auf die Stirn.  Im   Huckepack war er mit einem erfahrenen Drachenflieger  in der Luft  als ein Gewitter aufzog. Sonst unerschrocken, wurde ihm da doch richtig mulmig.  Keine Angst kennen  dagegen die Downhiller aus den Müggelbergen. Sie stürzen auf ihrer Strecke 80 Meter talabwärts auf ihren Rädern und haben noch Spaß dabei.

Häufigster Gast in den Berliner Heimatjournal-Ausgaben war Reinhold Steinle. Der Schwabe lebt seit 20 Jahren in Berlin-Neukölln und ist der Kiezführer.  Er zeigt den Gästen, wo es die beste Blutwurst oder schönsten Miederwaren gibt, kann den  besten Kaffee oder die urigste Kneipe empfehlen. Er weiß, warum jede Straße so heißt wie sie heißt  und gibt gern Auskunft. Steinle stand allein siebenmal mit Ulli Zelle vor der Kamera und hat die Einladung auf den Kreuzberg gern angenommen. Das HEIMATJOURNAL sagt Danke, auch all den anderen freundlichen Protagonisten.

All die Berliner Höhenflüge kann nur eine toppen: Regina Schulte am Hülse. Sie singt in rekordverdächtiger Tonhöhe das Tagebuch ihrer Mutter. Das HEIMATJOURNAL war bei einem ihrer Auftritte  in einem ehemaligen Stasihaus dabei.  Die Künstlerin konnte am Neustädtischen Platz  zeitweise ihre sehr eigenen Theaterproduktionen darbieten. Nicht nur ganz besondere Musiker, sondern  auch ungewöhnliche Wohnorte hat das HEIMATJOURNAL entdeckt, ob im Kran in Oberschöneweide oder im Verladeturm an der Oder, ob in Schwimmenden Häusern oder in der Wagenburg an der Panke.

Schnappschüsse von den Dreharbeiten 

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