HEIMATJOURNAL: Bersteland (Quelle: rbb)
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Kreis Dahme-Spree - Carla Kniestedt ist im Bersteland unterwegs

Pannenhilfe an der Abfahrt +++ Frische Erdbeeren vom Hof +++Seltene Bäume im Garten
 
Das Bersteland liegt an der A 13 zwischen Berlin und Dresden, viele kennen die Abfahrt Freiwalde. Das ist ein Ort der Gemeinde, die anderen sind Niewitz und Reichwalde. Die Gemeinde Bersteland sieht sich als Tor zum Spreewald. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt. Auf dem Spreewaldhof Niewitz hat die Erdbeerernte begonnen. Satte Ausbeute wird in diesem Jahr erwartet.

Erdbeeren frisch vom Feld geerntet (Quelle:rbb/Jasmin Schomber)
Selbstpflücker sind auf dem Erdbeerhof Niewitz willkommen

Johannes Embach ist der Juniorchef auf dem Hof. Der junge Mann aus Hessen hat den Betrieb vom Vater übernommen, der nach der Wende ins Brandenburgische kam. Junior Embach liebt den Landstrich und die Arbeit in der Natur. Die frühreife Sorte Garda gedeiht bestens auf den Böden im Bersteland. Auch Gurken werden angebaut.

Mehrere Kühe stehen auf der Weide der Agrargenossenschaft Freiwalde/Schönwalde (Quelle: rbb/Marie Asmussen)
Das Bersteland ist landwirtschaftlich geprägt.

Im benachbarten Reichwalde führt Familie Lühmann einen Bauernhof, bald schon in siebenter Generation. Der 12-jährige Konrad geht noch zur Schule und kümmert sich in der Freizeit um die Kälbchen. Der 18jährige Hermann Junior macht gerade eine Ausbildung zum Landwirt und verbringt auch jede freie Minute im Stall. Beide wollen später einmal den Hof der Eltern übernehmen, der immer wieder Preise für seine Zuchtbullen einheimst, zuletzt sogar einen ersten Preis auf der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung BraLa.

HEIMATJOURNAL: Bersteland (Quelle: rbb)
Im Garten von Folkert Liebscher

Wer ins Bersteland zieht, liebt die Ruhe und die Abgeschiedenheit. So auch Gartenbau-Experte Folkert Liebscher, der sich bei einer Fahrt durch Reichwalde in sein heutiges Haus verliebt hatte. Allerdings war die Bauernkate aus dem Jahre 1825 damals fast zusammengefallen. Inzwischen hat er das Fachwerkhaus saniert. Die alte Obstwiese hinter dem Haus ist ein stattlicher Park geworden. Mit viel Liebe hat der Landschaftsgärtner um den Naturteich eine Oase geschaffen.

Alles andere als idyllisch, doch zumindest für Besitzer Marcel Noack wunderschön, ist der Schrottplatz in Freiwalde. Vier Stunden braucht Noack, um alte Autos in ihre Einzelteile zu zerlegen, bevor das Blech unter die Presse kommt. Gleich nebenan geht es auch um Autos. Der ADAC Freiwalde kümmert sich um Fahrzeuge, die auf der A 13 liegen geblieben sind, aber noch repariert werden können. Bei Unfällen auf der Autobahn wird auch die Freiwillige Feuerwehr Freiwalde gerufen. Schon der Nachwuchs übt sich fleißig im Löschen.

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