Carla Kniestedt in Ballkleid (Quelle: Ben Linse)
Ben Linse
Bild: Ben Linse

Brandenburg - Potsdam - Carla Kniestedt präsentiert Mode in Brandenburg

Moderne Trachten aus dem Spreewald +++ Holzbrillen aus Potsdam +++ Herr Schneider aus Brandenburg an der Havel

Brandenburg und Mode: da fällt einem sofort Wolfgang Joop und sein erfolgreiches Label Wunderkind ein. Aber neben dem Designerstar gibt es auch andere Mode-Wunderkinder in Brandenburg. Mit dem Designpreis des Landes wurde Christin Lau für ihre Business-Linie ausgezeichnet. Die Modedesignerin lebt und arbeitet im Potsdamer  Holländerviertel. Sie macht Kleider und Kostüme für Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen.

Unten drunter "Karla" und oben drüber "Gertrud" - dazu eine Jeans und Frau von heute ist sportlich und chic. Karla ist eine weiße Bluse und Gertrud eine Jacke, die die Hüfte umspielt und manche Problemzone verschwinden lässt. Das Atelier von Christin Lau besteht nun schon seit 2004. Sie berät ihre Kunden persönlich und ehrlich. Ganz neu starten zwei Potsdamer Jungdesigner mit ihren Holzbrillen durch. Sergio Duarte und Rodolfo Pinto haben dafür sogar eigene Maschinen entwickelt. Der Name ihres Labels  "Pewen" bedeutet heiliger Baum in ihrer Heimat Patagonien. Sie arbeiten mit vielen anderen Kreativen im ehemaligen Rechenzentrum in der Potsdamer Innenstadt.

Im Spreewald beweist Sarah Gwiszcz das wendisch - sorbische Trachten richtig hip sein können. Die junge Frau aus Lübbenau lässt sich von der Mode der Vorfahren inspirieren und entwirft unter dem Label "Wurlawy“ Kleidung und auch Kopfschmuck. Wurlawy bedeutet so viel wie wilde Spreewaldfrauen. Auf die Idee ist sie durch ihre Abschlussarbeit beim Designstudium in Berlin gekommen. Florian Lange aus Brandenburg/Havel liebt den Look der 1950er und 60er Jahre. Er schneidert als "Herr Schneider" den Frauen Kleider im Retrostil auf den Leib.  Schon seine Oma war Näherin. Seine Mutter hilft heute im Laden.

Schnappschüsse vom Dreh in Potsdam

Sie sind eine Marke in der Prignitz “Münzerey – Eigen-Art“. Was Janet und Bodo W. Schmock schmieden, ist einzigartig. Aus Silbermünzen sägt Bodo Schmock hübsche Anhänger für Ketten. Seine Frau Janet ist Goldschmiedin. Sie arbeitet mit einer besonderen Anschmelztechnik, die ihre Ringe anders als nur glatt und glänzend erscheinen lassen. Seit 1999 sind sie mit ihren Schmuckstücken in ganz Deutschland unterwegs, nachdem sie mit einer anderen Geschäftsidee Pleite gegangen sind, geht es ihnen heute gut.

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