Quelle: Günther Trept
Quelle: Günther Trept
Bild: Quelle: Günther Trept

Brandenburg - Westhavelland - Ulli Zelle ist rund um den Gülper See unterwegs

Fische fangen auf dem Gülper See +++ Spargel stechen in Spaatz +++ Honig schleudern in Wolsier

Der Gülper See ist ein Naturidyll und Naturschutzgebiet. Mit der herrlichen Luft ist er geradezu ein Urlaubsparadies. Er liegt im Westhavelland. Ulli Zelle nimmt Sie mit zu einer Erlebnistour. Denn hier kann man nicht nur die schöne Natur, seltene Vogelarten und Kunst in Ruhe entdecken, sondern auch selbst aktiv werden: Beim Fischen, Spargelstechen, Vögelbeobachten, Wasserwandern und Sternegucken. In der einsamen Landschaft liegen die kleinen Dörfer Gülpe, Strodehne, Parey und Wolsier. Dort haben wir interessante Menschen getroffen.

Nicht angeln, sondern fischen kann man auf dem Gülper See. Mit einem Zugnetz werden Zander, Hecht und Karpfen aus dem Wasser geholt. Das ist eine uralte Fischereimethode. Sieben Mal im Jahr ist es auch für Laien möglich, Fischer Wolfgang Schröder dabei zu begleiten und mit Hand anzulegen. Vier bis sechs Stunden kann die Tour dauern. Im Anschluss gibt’s ein Drei-Gänge-Menü. Apropos Essen. Der Spargel aus Spaatz ist sehr lecker und kräftig im Geschmack. Auch bei Gabriele Feiler kann man auf dem Hof mit zupacken und nach Voranmeldung seinen eigenen Spargel stechen. Sechs Hektar bewirtschaftet der Familienbetrieb. Im Hofladen gibt es den Spargel auch zu kaufen inklusive Rezepte.

Gülpe ist als dunkelster Ort Deutschlands zertifiziert und deshalb versammeln sich hier regelmäßig Sternegucker. Das HEIMATJOURNAL hatte Glück. Bei unserem Besuch war der Himmel sternenklar und so können Sie nun mit uns einen faszinieren Nachthimmel erleben. Mit Sternenkarte und Mondkalender ist es für die Besucher möglich, sich durch die Nacht zu navigieren. Gülpe freut sich über den Astrotourismus und hat nun allen Grund, seine Dunkelheit zu schützen. Süß geht es bei dem Künstlerpaar Vera und Dirk Niklaus in Wolsier zu, denn sie machen auch selbst Honig. Bei ihnen auf dem Hof gibt’s neben Kunst und Bienen auch Ferienwohnungen. Sie organisieren regelmäßig Veranstaltungen und das Atelier in einer großen Scheune wird mehrmals im Jahr für Interessierte geöffnet.

Schnappschüsse vom Gülper See

Künstler zieht es sowieso in diese schöne Gegend. Strohdehne kann man wirklich als Künstlerdorf bezeichnen. Dabei ist das Miteinander von Alteingesessenen und Zugezogen gut. Künstler prägen den Ort und der Ort prägt die Künstler. In Strohdehne gibt es auch einen kleinen Hafen und einen Wasserwander-Rastplatz. Man legt einfach dort an und spaziert dann durchs Dorf, besucht die Ateliers oder kehrt in das Gasthaus " Stadt Berlin" ein. Oder man startet zum Beispiel mit einem Kajak, das einen Elektromotor hat und genießt die Wasserwandertour mal ohne paddeln.

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Gülper See