Quelle: Ben Linse
Ben Linse
Bild: Ben Linse

Berlin - Pankow - Andreas Jacob erkundet die Heynstraße

Die Heynstraße liegt im Flora-Kiez zwischen den S-Bahnhöfen Wollankstraße und Pankow. Gerade mal 33 Hausnummern hat sie, aber trotzdem gibt es Überraschendes zu entdecken.

Auf dem einstigen Obstbau-Areal ließ Fritz Heyn eine Straße mit Fabrik und Wohnhäusern entstehen – und die Straße auch nach sich benennen. In seiner Fabrik wurde Stuhl-Rohr für Rattan-Stühle hergestellt. In seinem Haus gegenüber dem Werk lebte Fabrikant Heyn mit Frau und 16 Kindern. Heute steht das Wohnhaus unter Denkmalschutz. Die großbürgerlichen Räume mit originalem Mobiliar aus dieser Zeit, Hof und Garten können besichtigt werden. Autorin und radioeins-Kolumnistin Lea Streisand wohnt auch im Kiez. Sie zeigt dem HEIMATJOURNAL, wie er sich verändert hat und ihre Lieblings-Orte, wie beispielsweise die Kleinkunst-Bühne "Zimmer 16". Dort tritt sie selbst auch auf.

Das alte Fabrik von Fritz Heyn wurde 2004 aus dem Dornröschenschlaf geweckt.
Auf dem Gelände sind die "Heynhöfe" entstanden. Dort wird inzwischen wieder gewerkelt. Beispielsweise in der Metall- und Holzwerkstatt. Das Café "Fritz Heyn" und die "Heynstudios" für Design, Film und Fotografie befinden sich auch auf dem Areal.

Hinter den Kulissen - Eindrücke von den Dreharbeiten in der Heynstraße

Im Café "Genüsslich" gibt es - wie der Name verrät - viel zu genießen. Kuchen und Torten nach Familienrezept, aber auch Musik und Kunstausstellungen. Der "Kleidergarten" bietet individuelles Modedesign an. Die Kundin kann aus vielen Prototypen auswählen. Erst dann wird das Modell in der richtigen Größe, der entsprechenden Farbe und dem ausgewählten Material angefertigt. Die studierte Bühnen- und Kostümbildnerin näht auf diese Weise individuell für ihre Kundinnen.

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