Quelle: Günther Trept
Günther Trept
Bild: Günther Trept

Brandenburg - Uckermark - Andreas Jacob erkundet Gramzow

Das Dorf und seine Dichterin +++ Rhododendron am Cantor-See +++ Atelier hinterm Rapsfeld

Andreas Jacob düst mit einer Lok ins Dorf. Denn dort gibt es ein Museum für Klein- und Privatbahnen! Jüngstes Mitglied im Verein ist der 19jährige Kai Lehmann. Der Metallbau-Azubi bastelt gerne an den alten Maschinen herum. Gramzow bietet so einiges für einen Spaziergang.

Der alte Speicher wird Kulturort, die Klosterruine erinnert daran, dass Gramzow wohl der älteste Ort in der Uckermark ist. Inmitten der Fachwerkhäuser finden sich noch Fleischer und Bäcker. Und im "Grünen Baum" gibt’s Schmackhaftes, vor allem aber auch sehr leckeres Eis, findet Andreas Jacob. Ziemlich schräg findet er den Schlachtruf des Gramzower FC-Bayern-Fanclubs: "Kloster!!! Ruine!!!". In den Fußballstadien hat man sich schon an die außergewöhnlichen Uckermärker gewöhnt.

Eine eigene Dichterin haben - das ist doch was! Anna Karbe wurde in Gramzow geboren und hat viele poetische Zeilen verfasst. In der Anna-Karbe-Grundschule gehören sie deshalb zum Schulstoff. Die Schüler haben das Leben der Anna Karbe im Dorf erforscht. Poesievoll ist auch die Blütenpracht im Gartenidyll von Joachim Neumuth am Cantor-See. Zwischen Teichen, Brücken und Wasserfall leuchten gerade vielfarbig die Rhododendron-Sträucher und Azaleen. Handwerkliches und Kunst gibt es auch in der Gemeinde. In Polßen fertigt Kaminbauer Roland Krause traditionelle Öfen. Jedes Jahr veranstaltet seine Familie das Backofenfest. Annette Zieber malt in Meichow filigrane Motive auf weißes Porzellan.

Einblicke in die Dreharbeiten

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