Andreas Jacob versucht sich im Geigenspiel Quelle: Ben Linse
Ben Linse
Andreas Jacob versucht sich im Geigenspiel | Bild: Ben Linse

Berlin - Wilmersdorf - Andreas Jacob spaziert durch den Jesselkiez

Der Leon-Jessel-Platz gibt dem Karree zwischen Hohenzollerndamm, Güntzelstraße, Uhland- und Brandenburgischer Straße seinen Namen. Der Platz ist nach dem Komponisten Léon Jessel benannt.

Der Stadtteil ist ein lebendiger Bürger-Kiez. Die Stadtteilinitiative "Miteinander im Kiez" bewegt dort einiges. Beispielsweise wurde die alte Telefonzelle in eine Bibliothek umgewandelt. Gerne treffen sich die Anwohner im Restaurant Garçon. Auch bei Ömer Bulut gibt es sowas wie einen Kieztreff. Mit seinem kleinen Backcafé ist er seit 20 Jahren eine Institution am Leon-Jessel-Platz. Gefördert vom Bezirk wird ein Gründerinnen-Zentrum und Atelierhaus in der Brandenburgischen Straße.

In der Fechnerstraße arbeiten Karin und Daniel Hammer. Ihre Galerie "Elfriede Fechner" zeigt die Tuschmalerei von Daniel Hammer, die er mit der traditionellen japanischen Sumi-Technik kreiert. "Der Uh-Länder" ist DIE Kölsch-Kneipe in Berlin! Täglich ab 15 Uhr füllt sich die Wirtschaft. Das HEIMATJOURNAL war beim Karnevalsauftakt  am 11.11. dabei.

Impressionen von den Dreharbeiten mit Andreas Jacob

Im "InnovationArt Theatre" geht es etwas ruhiger zu. Die Finnin und Schauspielerin Anitra Bohman-Penttinen hat es vor zwei Jahren gegründet. Gespielt wird gerade das Soloprojekt "Half Moon". Ein Stück, das keine Sprache braucht. Bei Leonardo Capuani taucht man in eine ganz andere Welt ein. Es sieht aus wie in einem venezianischen Hinterhof. Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässe werden dort mit traditionellen italienischen Techniken in filigraner Handarbeit gefertigt.

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