Quelle: Thomas Koppehele
Thomas Koppehele
Bild: Thomas Koppehele

Landkreis Barnim - Eberswalde - Die Waldstadt

Die Stadt ist für ihre Würstchen und die Erfindung des Spritzkuchens bekannt. Aber auch für den Kranbau. Noch sieht man in den Häfen der ganzen Welt Krane aus Eberswalde stehen. Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung, der Familiengarten, der Forstgarten und die vielfach touristisch begehbare alte Industriearchitektur sind einige Highlights für die heute sehr grüne Stadt.

Auch der Großvater von Andreas Jacob war Kranbauer. An ihn erinnert der Moderator, wenn er auf einen - heute als Aussichtsturm genutzten - Kran-Koloss hinaufsteigt. Von dort hat er einen guten Blick auf die ganze Stadt.

Superlative von Eberswalde
Der Finowkanal ist der älteste noch intakte Kanal Deutschlands. Das erste vollständig bedruckte Haus der Welt steht in Eberswalde, es ist die Bibliothek der Hochschule. Es gibt den schönsten kleine Zoo Deutschlands, wie das Magazin Stern 2008 verkündete. Der älteste Oberleitungsbus-Betrieb Deutschlands ist dort ansässig. Und sogar eine „eigene Sprache“ – das Eberswalder Kanaldeutsch kann man dort hören.

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Die Borsighalle
Die Ruine ist heute ein nationales Kulturdenkmal. Sie stammt aus dem Borsigwerk und ist in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt worden. Ein Protototyp für industriell vorgefertigte Hallen, die Urmutter sozusagen aller großen Bahnhofshallen. Der Bahnhof Berlin-Alexanderplatz wurden nach diesem Vorbild errichtet.

"Guten Morgen Eberswalde"
Normalerweise präsentiert Udo Muszynski das legendäre Kulturprogramm "Guten Morgen Eberswalde" seit 2007 jeden Sonnabend um 10:30 Uhr auf dem Marktplatz. Für Besucher kostenlos. Wegen Corona gab es die Kulturreihe nun als Livestream im Internet. Eine Wohnung in einem leerstehenden Plattenbau wird dafür als Studio genutzt.

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung
Seit 190 Jahren wird in Eberswalde das Thema Wald erforscht, auch im Forstbotanischen Garten. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung steht auch dafür. Mehr als 2200 Studenten schätzen dieses einzigartige Angebot im Bereich Nachhaltigkeit, wozu auch die Forstwirtschaft gehört. Viele Studenten wohnen in der Stadt, bringen frischen Wind mit und viele nachhaltige Ideen.

Impressionen von den Dreharbeiten

Das Café "KoBaMugasmus"
Dort gibt es seit einem Jahr vegane und vegetarische Speisen und Torten. Die Berliner sind bewusst mit ihrer Gastro-Idee nach Eberswalde gegangen. Im Café ist es eigentlich immer voll. Jetzt zu Zeiten von Corona haben sie einen Fahrrad-Lieferservice aufgebaut. An einem Tag gibt es schon mal 60 Bestellungen. Derzeit entsteht auch ein Kochbuch mit ihren Gerichten.

Das Kupferhaus
Das ist der Vorläufer des Fertighauses und es hat kein Geringerer als Walter Gropius mit geplant. 1932 wurde es gebaut, mit vielen anderen in der Messingwerksiedlung. Das einstige Wohnhaus wird nun saniert und soll als Museum wiedereröffnet werden. Im Moment kann man nur auf eigene Gefahr hinein.

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Der Finowkanal
Ganze 400 Jahre ist er schon alt und war der Grund für die erste Industrieansiedlung Brandenburgs. Einst für Frachtkähne gebaut, navigieren heute nur noch Freizeitkapitäne ihre Boote durch immerhin 13 Schleusen und vorbei an alten, brachliegenden Industrieanlagen. Auf dem ehemaligen Treidelweg findet man viele Hinweise zur Geschichte.

Die "Staedtische Badeanstalt"
Die ehemalige Badeanstalt anno 1925 liegt direkt am Finowkanal. Dort konnten die Eberswalder früher schwimmen und dort arbeitete der Großvater von Andreas Jacob einst als Rettungsschimmer. Der HEIMATJORUNAL-Moderator ist das erste Mal in der Anlage. Denn jahrelang war sie geschlossen und verwildert. Heute gehört das Becken zu einer Hotel-Pension und kann von den Gästen genutzt werden.

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