Mit Rasmus Bürder bei "Tiny Gardens" Quelle: Ben Linse
Ben Linse
Mit Rasmus Bürder bei "Tiny Gardens" | Bild: Ben Linse

Berlin-Prenzlauer Berg - In der Kopenhagener Straße unterwegs

Die Kopenhagener – wie sie auch genannt wird – hat sich seit der Wende von einer reinen Wohngegend in eine bunte Straße verwandelt. Mit Cafés und Kneipen, vielen kreativen Angeboten und sogar einem Bauernhof für Kinder. Auch die Ruhe und das Nachbarschaftsleben genießen die Anwohner inmitten vieler kleiner Minigärten auf dem Gehsteig und grüner Balkone.

Süßes aus aller Welt
Kuriose Süßigkeiten aus aller Welt gibt’s bei Alexis Agné. Aus ganz Berlin kommen die Leute in den bunten Laden. Ein Erlebnis! Der begeisterte Süßigkeiten-Weltenbummler wohnt mit seiner Familie auch in der Straße.

Möbelunikate und Kultur
Ulf Geyersbach liebt altes Holz. Wo saniert wurde, hat er alte Dielen und Fenster gerettet. Aus dem alten Holz mit Berliner Geschichte baut er neue Möbel. Zunächst Tische, dann auch Sideboards, Vitrinen und Sitzmöbel. Abends wird sein Möbel- zum Kulturmagazin. Im "REH" – einer sogenannten mobilen Raumerweiterungshalle aus DDR-Zeiten - gibt es in normalen Zeiten Musik, Literatur und Kunst. Coronabedingt derzeit leider nicht.

Naturfriseur und Kiez
Beim Friseur "Herrn Hasel" gibt’s nicht nur natürliche Pflege für die Haare sondern auch Live-Musik auf dem Klavier zum Runterkommen. Harald Hermann Hasel wohnt auch in der Straße und mag den Kiez mit Menschen aus aller Welt, viel Gastronomie, und Geschäften. Im Weinladen mit Flaschen aus aller Welt gibt’s sogar einen "Kopenhagener“.

Gärten in Flaschen
Wirklich einzigartig ist die Erfindung von Kimberly Frost und Rasmus Brüder: Das sind Gärten in der Flasche mit ausgewählten tropischen Pflanzen. Die kleinsten Gärten der Welt sindBiotope, die sich selbst versorgen. Bei Workshops kann man lernen, solche Mini-Gärten selbst herzustellen.

Impressionen von den Dreharbeiten

Ateliergemeinschaft
Viele Kreative tummeln sich in der Straße und teilen sich Räumlichkeiten. In einer Werkstatt haben sich Restauratoren zusammengefunden, um an Gemälden, Rahmen und Skulpturen zu arbeiten. Einer von ihnen ist Ingo Gorny, der froh ist, dass trotz Gentrifizierung in der Straße auch Menschen noch dort sind, die schon lange in er Kopenhagener wohnen.

Der Moritzhof
Auf dem ehemaligen Mauerstreifen ist nach der Wende die Jugendfarm Moritzhof entstanden. Unter pädagogischer Anleitung können sich dort Kinder und Jugendliche um Gemüse und Kleintiere kümmern. Es wird auch gebaut und es gibt Projekte mit altem Handwerk, wie Filzen und Korbflechten. Ländliches Flair, das sogar für manche Anwohner der Grund war, dorthin zu ziehen.

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