Quelle: Thomas Koppehele
Thomas Koppehele
Bild: Thomas Koppehele

- Karl-Liebknecht-Straße in Berlin-Mitte

Die Straße ist trotz DDR-Neubau-Flair eine Touristenmeile. Museen wie das Motorrad-Museum, die Körperwelten, das DDR-Museum, oder das Sealife, der Fernsehturm, Shopping-Möglichkeiten und die Hafenbar locken in die Stadtmitte.

Alt und Neu
Neptunbrunnen, Rotes Rathaus, Berliner Dom und die Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert sind die wenigen Zeugin des alten Berlins. Die historische Innenstadt ist während des Zweiten Weltkrieges zu großen Teilen zerstört worden. Außerdem wurde für die neue Mitte viel abgerissen. Es entstand eine Neubau Magistrale, die den Aufbruch repräsentativ symbolisieren sollte.

Die Neubauten gehören inzwischen zu einer beliebten Wohnlage. Die Mieten sind erschwinglich, da die Häuser noch von der städtischen Verwaltung betreut werden. Wand an Wand leben hier Rentner, Studenten und Familien.

Fernsehturm
Im vergangenen Jahr ist das höchste Gebäude Deutschlands 50 Jahre alt geworden. Beim Bau des Fernsehturms leisteten die Ingenieure Beachtliches und zogen den Turm in erstaunlicher Geschwindigkeit hoch.

DDR-Museum
Hier können die Besucher erfahren und erleben, wie es in den Neubauten so aussah. Vieles kann man ausprobieren. "Geschichte zum Anfassen" lautet das Motto der umfangreichen Ausstellung.

Motorrad-Museum
Zweirad-Spezialist Ralf Koch hat eine beachtliche Sammlung zusammengetragen. Unter sechs S-Bahn-Bögen werden über 140 Motorräder, Gespanne, Roller und Mopeds aus 40 Jahren DDR gezeigt.

Impressionen von den Dreharbeiten

Neustart im Berliner Verlag
Das sogenannte Pressehaus wurde als "Haus des Berliner Verlags" 1973 fertig. Bis 2017 wurde dort für die Berliner Zeitung und den Berliner Kurier gearbeitet. Das Haus steht unter Denkmalschutz und wird saniert. Dabei wird auch die alte DDR-Baukunst wiederbelebt. Eingezogen in das Gebäude sind auch international agierende Startups.

Kunst an der Platte
Der junge Architekt Martin Maleschka postet auf seinem Instagram-Account Fotos von DDR-Baukunst. Sie fasziniert ihn. Er kennt auch die Baukunst, die nach der Wende in der Karl-Liebknecht-Straße relativ schnell abgetragen wurde. Obwohl sie oft einen hohen künstlerischen Wert hatte.

The Reed
Das Restaurant ist das Clubhaus einer Fitnesskette. Aber jeder kann dort rein. Es wird viel Wert auf gesunde und hochwertige Ernährung gelegt. Im Geschoss darunter wird hart trainiert.

Hafenbar

Sie ist legendär und von ihrem angestammten Standort in der Chausseestraße vor einigen Jahren an den Alexanderplatz umgezogen. Immer freitags ist die Schlange lang, wenn es in die Tanznacht mit Schlagern geht.

Berlin Icebar
Wer es kalt mag, der kann bei minus zehn Grad dort Cocktails bestellen. Alles ist aus Eis - Tresen, Gläser, Fernsehturm, Brandenburger Tor und vieles mehr. Es ist eher eine Attraktion als eine Bar für den ganzen Abend. Die Icebar ist noch bis zum Sommer geöffnet.

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