Quelle: Ben Linse
Ben Linse
Bild: Ben Linse

Brieselang - Havelland - Ulrike Finck entdeckt Brieselang

Der havelländische Ort liegt im westlichen Speckgürtel von Berlin. Deshalb hat sich die Einwohnerzahl in den vergangenen Jahrzehnten verdreifacht. Brieselang ist eine verhältnismäßig junge Gemeinde.  Sie wurde erst in den 1920er Jahren für Berliner erschlossen, die der engen Industriestadt entfliehen wollten.

Der Brieselanger BürgerBus ersetzt fehlende öffentliche Verkehrsmittel. Jung und Alt nutzen ihn und sind so flexibler und unabhängiger. Möglich wird das, weil 16 ehrenamtliche Mitarbeiter den BürgerBus am Laufen halten – seit 12 Jahren bereits! Mit dem Ergebnis, dass auch die Fahrerinnen und Fahrer etwas davon haben, nämlich eine neue Gemeinschaft.

Die Villa Gumpel sollte vor einigen Jahren abgerissen werden, wurde aber von Familie Falatik gerettet. In dem mittlerweile sanierten Haus gibt es heute in vielen Räumen allerlei Dekoratives zu kaufen und dazu einen Kaffee, der im Haus selbst geröstet wird. In der großen Villa sind auch eine Floristin und eine Schneiderin mit ihren Ateliers untergekommen.

Auch der Bildhauer Hans Klakow ist von Berlin nach Brieselang umgesiedelt. In den 1920er Jahren hat er sein Haus mit Atelier entworfen und ist mit seiner Familie aufs Land gezogen.  Heute kann man dort in einer kleinen Ausstellung sein Werk und Leben kennenlernen. Darum kümmert sich liebevoll Nachbar Martin Peschel.

Impressionen von den Dreharbeiten mit Ulrike Finck

In der Gemeinde mit ihren 12000 Einwohnern gibt es aber auch richtige Handwerksbetriebe. Wie zum Beispiel den K&S Metallbau, der vom Zaun bis zum Brückengeländer alles aus Metall herstellt oder auch Spielzeug repariert. Die Arbeiten finden sich im gesamten Ort wieder.

Das Landgasthaus "Zum ersten Siedler" gehört in der Tat zu den fünf ältesten Häusern von Brieselang. Koch Burkhard Barsikow verrät dem HEIMATJOURNAL seinen Trick für einen butterweichen Gänsebraten.

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