Charlottenstraße in Potsdam (Quelle: rbb/Ben Linse)
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Bild: rbb/Ben Linse

Brandenburg - Potsdam - Ulrike Finck ist in der Charlottenstraße unterwegs

Sie verläuft parallel zur bekannten Potsdamer Fußgängerzone, der Brandenburger Straße. Und obwohl sie mitten durch die Innenstadt führt, hat die Straße viele Einrichtungen, die es auch schon vor der Wende dort gab.

Die Gegend um die Französische Kirche war zur Wendezeit vollkommen verfallen, viele Häuser waren schon abgerissen. Heute ist sowohl die Kirche saniert, als auch die Straße, die zu ihr führt. Ein Besuch lohnt sich. Besonderes einkaufen kann man im "Eine-Welt-Laden", den es sogar schon zur DDR-Zeit gab. Coworking - Spaces sind seit einigen Jahren im Trend. Das sind Büroplätze, die man mieten kann. In der Charlottenstraße wurde dafür ein sehr altes Haus anspruchsvoll umgebaut.

Auch das Kabarett "Obelisk"  residiert in einem alten Haus mit viel Potsdamer Geschichte. Seit 1978 wird dort bissig Politik und vieles mehr auf der Bühne verhandelt  – getreu der Losung "Obelisk - das einzig Witzige an Preußen". Über 100 eigene Programme in wechselnden Besetzungen wurden inszeniert. Viel zu tun haben auch Konditormeister  Matthias Schröter und sein Bruder, Bäckermeister Andreas Schröter. Sie betreiben das Handwerk dort in der dritten Generation und machen alles noch selbst.

Impressionen von den Dreharbeiten

Die Bar "Gelb" ist eine Kiezkneipe,  aber auch ein Ort für ganz besondere Spiele-Abende. Manchmal gibt’s sogar richtige Turniere mit Weltraumszenarien unter dem Titel "X-Wing". Gerade gab es Qualifikationen für Deutsche – und Weltmeisterschaften.

In der Galerie M des Brandenburgischen Verbandes Bildender Künstler  lädt zurzeit eine Gemeinschaftsausstellung zweier Künstlerinnen zum Besuch ein. Eine besondere Idee befindet sich am Haus nebenan - ein Kunstautomat. Dort kann man sich für zwei Euro ein Kunstwerk ziehen.

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