Bahnhof Jamlitz [Quelle: rbb]
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- Jamlitz - ein Bahnhof für Straßenkinder

HIMMEL & ERDE ist zu Gast in Jamlitz im Südosten Brandenburgs. Als 1998 die Bahnstrecke zwischen Cottbus und Frankfurt/Oder stillgelegt wurde, wurde auch der Bahnhof in Jamlitz nicht mehr gebraucht. 10 Jahre lang stand das alte Gebäude leer, bis der Berliner Jugendhilfe-Verein Karuna es entdeckte. Stück für Stück wurde der alte Bahnhof saniert und zu einem Tagungs- und Wohnprojekt umgebaut. Jetzt finden hier Straßenkinder aus ganz Deutschland ein Zuhause.  

Justus Delbrück Haus, Akademie für Mitbestimmung, heißt der ehemalige Bahnhof Jamlitz jetzt. Hierher kommen junge Menschen aus schwierigen familiären Verhältnissen, die irgendwann auf der Straße gelandet sind. In Jamlitz können sie Seminare und Workshops besuchen. Bis zu acht Jugendliche können auch eine Zeit hier leben und sich eine neue Perspektive aufbauen.

Friederike Sittler im Gespräch mit Christian Werner, Bewohner des Bahnhofs Jamlitz, und Jörg Richert, KARUNA e.V. [Quelle: rbb]
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weitere Themen der Sendung

Jakob Richter und Florian Balser [Quelle: rbb]
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Straßenkind trifft Zeitzeugen

Die ehemaligen Straßenkinder im Bahnhof Jamlitz sollen nicht abgeschieden leben, sondern Teil des Ortes werden. Dazu gehört es auch, sich mit der Geschichte der Region zu beschäftigen. In der Nähe des Bahnhofs war bis 1945 ein Außenlager des KZ’s Sachsenhausen. Im vergangenen Jahr kam ein Überlebender, der in den USA wohnt, nach Jamlitz. Aus der Begegnung mit einem der ehemaligen Straßenkinder ist ein besonderer Film entstanden. 

Human Marrafti [Quelle: rbb]
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Weiterleben nach der Folter

Human Mirrafati kam vor 25 Jahren als Flüchtling aus dem Iran nach Berlin. Im Iran-Irak-Krieg war er 1985 von irakischen Soldaten gefangen genommen und schwer gefoltert worden. Human Mirrafati hat in der Gefangenschaft seinen Glauben verloren - aber er hat in Deutschland nach vielen Jahren neue Lebensfreude gefunden. 

Emine Palabiyik [Quelle: rbb]
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Streetdance mit Kopftuch

Vor einem Jahr trat Emine Palabiyik noch bei Hip Hop Battles auf – mit offenem Haar. Das ist vorbei. Sie hat sich dafür entschieden, ihren muslimischen Glauben zu praktizieren und ein Kopftuch zu tragen. HipHop liebt sie aber nach wie vor und gibt Tanzunterricht für Mädchen im Wedding. Ihrer Mutter wäre es lieber, dass sie sich weniger mit Hip Hop als mit einem potentiellen Ehemann beschäftigt.  

Seyran Ates [Quelle: rbb]
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Gründering Seyran Ates wird bedroht - Liberale Moschee unter Druck

Die Eröffnung einer liberalen Moschee in Räumen der evangelischen St-Johannis-Kirche in Berlin-Moabit sorgt für viel Aufregung. Sogar in der Türkei und in Ägypten wird das Projekt der Rechtsanwältin Seyran Ates wahrgenommen – und scharf kritisiert. Und das beunruhigt auch Mitglieder der Kirchengemeinde.