Schuhputzboxen
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Bild: rbb

- Schuhe putzen – Kinderarbeit als Kunstprojekt

Vor Jahren startete der in Berlin lebende Äthiopier Dawit Shanko eine spektakuläre Kampagne: Er ließ 3500 gebrauchte Schuhputzboxen aus seiner Heimat nach Deutschland verschiffen. Mit gezielten Aktionen will er seitdem auf die prekäre Lage der Kinder und Jugendlichen in Afrika aufmerksam machen. 

Eine riesige Installation aus tausenden Schuhputzboxen ist auf der „Weltausstellung Reformation“ in Wittenberg zu sehen. Sie erinnert an die vielen Millionen Kinder weltweit, die mit dieser Arbeit ihre Familie unterstützen müssen. Dabei erleben sie oft Erniedrigungen und Gewalt. Allein Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba zählt über 40.000 junge Schuhputzer. Auch Dawit Shanko war einer von ihnen.
Was es bedeutet vor fremden Menschen zu hocken und ihnen zu dienen, das will Dawit Shanko auch deutschen Jugendlichen nahe bringen. Dafür hat er eine besondere Aktion geplant: Er zieht mit Berliner Judenglichen zum Potsdamer Platz. Dort sollen sie ihre Arbeit als Schuhputzer anbieten. Gar nicht so einfach, Kunden zu finden. Es ist manchmal frustrierend, wenn die Leute weitergehen, stellt Niclas fest. Und Paul freut sich, wenn er für seine Arbeit eine Spende bekommt. Dabei kommt es ihm aber nicht auf das Geld an, sondern darauf, dass seine Arbeit anerkannt wird.
Und was hat das Glück und Unglück der Kinder in Äthiopien mit uns hier in Berlin zu tun? Das muss man herausfinden, meint Dawit Shanko. Aber für ihn ist klar: Wir haben miteinander zu tun.

Beitrag von Nadja Tenge 

weitere Themen der Sendung

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Paint back – mit Farbe gegen Nazis

Vor einigen Monaten rief ein besorgter Vater den Graffitikünstler Ibo Omari an. Auf einem Spielplatz in Berlin-Schöneberg war ein Hakenkreuz gesprüht worden. Ibo Omari trommelte seine Freunde zusammen. Mit Spraydosen und viel Fantasie machten sie aus der Schmiererei eine lustige Fliege mit Kescher. Die Initiative "Paint back" war geboren. 

Asisi-Panorama
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Zeitreise – Wittenberg vor 500 Jahren

In seinem monumentalen Panorama zeigt der Berliner Künstler Yadegar Asisi die Epoche der Reformation in Wittenberg. Die erste Idee zum Luther-Panorama hatte Asisi vor sechs Jahren. Nach zwei Jahren Arbeit ist es jetzt in Wittenberg zu bewundern. 

Hindu Tänzerin, Quelle: rbb
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Götter und Dämonen – indischer Tempeltanz in Berlin

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Wimmelbuch Religionen
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Such den Buddha – das Wimmelbuch der Religionen

Anna Wills und Nora Tomm haben ein besonderes Kinderbuch konzipiert und gezeichnet - zum Thema Weltreligionen. Daraus sind fünf wimmelige Doppelseiten entstanden. Sie erzählen vom Alltag, von Festen und wichtigen Lebensereignissen und spannen den Bogen um die ganze Welt. 

Emine Palabiyik
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Hip Hop und Islam - Streetdance mit Kopftuch

Vor einem Jahr trat Emine Palabiyik noch bei Hip Hop Battles auf – mit offenem Haar. Das ist vorbei. Sie hat sich dafür entschieden, ihren muslimischen Glauben zu praktizieren und ein Kopftuch zu tragen. Hip Hop liebt sie aber nach wie vor und gibt Tanzunterricht für Mädchen im Wedding.