Taschengeld
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- Kinder und Geld

Es gibt keine gesetzlichen Regelungen, ob Eltern ihren Kindern Taschengeld geben müssen oder wie viel. Aber das Bundesfamilienministerium empfiehlt, Kindern und Jugendlichen frühzeitig Taschengeld zu geben. Wir haben in einer Berliner Schule ein paar Einblicke zu dem Thema gewonnen.

An der Deutsch-Skandinavischen Gemeinschaftsschule in Berlin-Mariendorf lernen Erst- bis Zehntklässler zusammen. Heute geht’s es im Unterricht ums Thema Geld.

Die zehnjährige Eleni bekommt seit einiger Zeit regelmäßig Taschengeld – jeden Montag zwei Euro. Der 10-jährige Nkolai einmal im Monat 10 Euro. Ella bekommt Tschengeld, wenn sie dafür kleine Aufgaben übernimmt. Einige Schüler haben ihre Portemonnaies und Spardosen mitgebracht. Nikolai bekommt so viel Geld, dass er schon angefangen hat, es zu verleihen. Er hat Außenstände von insgesamt 240 Euro. Ella möchte gern reich werden, weil sie wissen möchte, wie das so ist.

Dann sollen die Kinder aufschreiben, was sie glücklich macht. Schnell kommt raus – für die Viert- bis Sechstklässler zählen immaterielle Werte, die Familie, Freunde. Das Fazit der Stunde: Das was wirklich zählt, lässt sich nicht mit Geld bezahlen.

Beitrag von Ulrike Steinbach

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