Pfarrer Burkhard Bornemann, Zwölf-Apostel-Gemeinde Berlin
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Bild: rbb

- Kirche im Drogenkiez

Zwischen Luxusappartements und Straßenstrich an der Kurfürstenstraße steht die Zwölf-Apostel-Kirche. Die Gemeinde ist offen für alle im Kiez: Hier gibt es Spritzentausch für Drogensüchtige, Kaffee und Suppe für Prostituierte und Arme, Räume für den schwulen Chor. Wie verändern die Neubauten die Gemeinde?

Die Zwölf-Apostel-Gemeinde freut sich auf die neuen Nachbarinnen und Nachbarn. Das sagt der Gemeindepfarrer Burkhard Bornemann. Ob da in Zukunft Welten aufeinander prallen? Das wird sich zeigen. Er will die bisherigen Angebote für die Prostituierten und Drogenabhängigen in seiner Kirche aufrecht erhalten, solange es Bedarf dafür gibt.

Friederike Sittler im Gespräch mit Gemeindepfarrer Burkhard Bornemann

weitere Themen der Sendung

Touristen in Neukölln
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Nur noch Platz für Touristen?

13 Millionen Touristen haben im letzten Jahr Berlin besucht. Gerade die jüngeren unter ihnen interessieren sich nicht nur für Brandenburger Tor und Reichstag, sondern auch für das rege Nachtleben in Mitte und Neukölln. Anwohner sind genervt von Lärm und Dreck, die Mieten steigen. Und der neueste Immobilientrend nennt sich Boardinghouse.  

Carre Voltaire Kurfürstenstraße Berlin
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Straßenstrich und Luxushäuser – die Kurfürstenstraße

Carré Voltaire nennt sich ein neuer Appartementblock an der Kurfürstenstraße Nummer 136. Die 127 exklusiven Eigentumswohnungen sind bezugsfertig. Gegenüber werden weitere Eigentumswohnungen und ein Penthouse für höchste Ansprüche gebaut. So wirbt der Investor des Bauprojekts Schoenegarten. Mittendrin: der Straßenstrich und ein Standort der Beuth-Hochschule. Wie verändert sich der Kiez? Werden die Prostituierten jetzt verdrängt?

Fahrradkurier
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Platz da! Der Kampf um die Straße

Jan König ist Fahrradkurier und arbeitet für einen Essens-Lieferservice. Thinh Nguyen-Gia ist Taxifahrer. Jan König ist es gewohnt, ständig angehupt und von Autos weggedrängelt zu werden. Thinh Nguyen-Gia ärgert sich, wenn er auf Fahrradfahrer Rücksicht nehmen soll, die nicht einmal die Verkehrsregeln beachten.

Renee sammelt seinen Lebensunterhalt auf der Straße
rbb/Alia Khaddour

Tagesablauf eines Bettlers

10 Uhr raus aus dem Schlafsack, Bierfrühstück, und los geht’s zum Alexanderplatz. Renee ist 33 und von Beruf Schnorrer. Kein einfacher Job. Man muss die guten Plätze kennen, Geduld haben und vor allem: freundlich sein. Wer nicht gut drauf ist, verdient auch nichts, verrät der gebürtige Wiener.

Die Stadt aus Ton in der "Herberge zur Heimat" (Quelle: rbb/ Ansgar Hocke)
rbb/ Ansgar Hocke

Eine Stadt aus Ton

Die Herberge zur Heimat in Berlin-Spandau ist ein Wohnheim für Menschen mit seelischen Problemen und Suchterkrankungen. Die Herberge betreut Menschen, die wohnungslos geworden sind. Seit zehn Jahren bauen sie in der Keramikwerkstatt die Stadt ihrer Träume.

Hoffnung für Schönberg
rbb

Zu viel Platz: Ein Dorf in der Prignitz

Jede Menge Himmel, große Gärten, grüne Wiesen - Schönberg liegt abgeschieden ganz am Rand der Gemeinde Wusterhausen/Dosse. Idyllisch, aber mit ungewisser Zukunft: Die jungen Leute ziehen weg, die freiwillige Feuerwehr und der Fußballverein existieren nur noch dank der Unterstützung aus umliegenden Orten. Was tun, damit das Dorf nicht ausstirbt?