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    - Himmel und Erde vom 05.01.2019

    Moderation: Friederike Sittler

    Stiftertafel der Tuchmachergilde, St. Gotthardt-Kirche Brandenburg an der Havel
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    Kirchenschätze

    HIMMEL und ERDE ist zu Besuch in der St. Gotthardt-Kirche in Brandenburg an der Havel. Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist nicht nur älter als der Brandenburger Dom, sie hat auch Kunstschätze, die viel über die Geschichte der Stadt erzählen. Aber solche Schätze können auch arm machen: wenn sie nämlich restauriert werden müssen. Sollen die Kirchen das allein finanzieren oder ist die Öffentlichkeit da in der Verantwortung?

    Kollektenkorb
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    Wie reich sind die Kirchen?

    Wieviel Geld hat eigentlich die Evangelische Landeskirche EKBO? Aus welchen Töpfen bekommt sie Geld und wofür gibt sie es aus? Wir machen einen Kassensturz mit dem Leiter ihrer Finanzabteilung und rechnen vor, wie das mit der Kirchensteuer funktioniert.  

    Katholischer Gottesdienst in Warschau
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    Kirche und Korruption - in Polen wird heftig diskutiert

    In Polen gibt es keine Kirchensteuer. Die gläubigen Katholiken bezahlen ihre Priester jeweils für Dienstleistungen wie Taufe oder Trauung. Die Preise sind Verhandlungssache, und bei diesem System ist der Korruption Tür und Tor geöffnet. Ein aktueller Kinofilm, der sich mit dem Thema befasst, ist in Polen gerade der Publikumsrenner.  

    Kapelle Schwarzheide
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    Kapelle in Privatbesitz

    In Schwarzheide gibt es eine Kapelle mit einer mehr als ungewöhnlichen Geschichte. Der jüdische Hauptaktionär der Ilse Bergbau AG sorgte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts dafür, dass ein Lehrlingswohnheim zur Kapelle für die evangelischen Arbeiter umgebaut wurde. Vor ein paar Jahren nun stand die Kapelle vor dem Ende – und wurde von Privatleuten gekauft und vor dem Abriss bewahrt.  

    Entwurf Synagoge Fraenkelufer, Architekten D/Form
    rbb/Architekten D/Form

    Geplanter Wiederaufbau einer Synagoge

    Am Kreuzberger Fraenkelufer stand einst eine der größten Synagogen Berlins mit Platz für rund 2000 Beterinnen und Beter. In der Pogromnacht 1938 haben die Nazis das Hauptgebäude angezündet. Nach dem Krieg wurde es abgerissen. Nun könnte es tatsächlich wieder entstehen. Die Initiative dafür kam aus der Politik. Junge engagierte Gemeindemitglieder suchen nun einen Weg, die voraussichtlich 20 bis 30 Millionen Euro für den Wiederaufbau einzusammeln.