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    - Himmel und Erde vom 02.03.2019

    Moderation: Friederike Sittler

    Brüssow in der Uckermark [Quelle: rbb]
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    Abgehängt – an Brandenburgs Rändern

    "Haben Sie schon mal einen Ministerpräsidenten hier im Dorf gesehen, der sich kümmert und nachfragt? Ich hab' noch keinen gesehen". – Das sagen die Leute in Woddow, bei Brüssow in der Uckermark, ganz hoch oben im Nordosten Brandenburgs. Eigentlich fühlen sich die Menschen hier ganz wohl, aber viele junge Leute sind weggezogen, und der Leerstand ist eins der großen Themn beim Bäcker und beim Kartenspielen.

    Der rollende Supermarkt von Sven Krüger [Quelle: rbb]
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    Rollender Supermarkt

    Morgens um halb sieben beginnt der Arbeitstag von Sven Krüger. Er belädt seinen LKW mit allem, was zu einem Supermarktsortiment gehört: Brot, frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Käse, Milch. Sonderwünsche gibt es auf Bestellung: Kohlen, Tierfutter oder Mütze, Schal und Handschuhe.  

    Biobäuerin Martina Bressel aus Pehlitz [Quelle: rbb]
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    Hilfe, die Berliner kommen!

    Kaum mehr als ein Dutzend Menschen leben in Pehlitz, in der Nähe des Ökodorfs Brodowin. Dafür viele Tiere: Hühner, Schweine, Schafe, Hunde, Katzen. Die meisten gehören zum Biohof von Martina und Uli Bressel. Ein anstrengendes, aber auch beschauliches Leben. Wenn nur die Berliner nicht wären, die den Ort für sich entdeckt haben.  

    Friederike Sittler und Ingrid Willuhn [Quelle: rbb]
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    Gottesdienst zu fünft – Kirche auf dem Land

    In der alten Dorfkirche in Brunow findet etwa alle sechs Wochen ein Gottesdienst statt. Im benachbarten Heckelberg etwas häufiger, aber auch dort kommen nur sehr wenige am Sonntag in die Kirche. Zum Pfarrsprengel gehören sechs Kirchen, die von einer einzigen Pfarrerin betreut werden. Doch die geht bald in den Ruhestand. Wie es dann weitergeht, ist ungewiss.  

    Heckelberg-Brunow [Quelle: rbb]
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    Im Windschatten: Heckelberg-Brunow

    In Heckelberg-Brunow im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es viel Wind. Und viele Windräder. Während einige Bewohner das ganz beruhigend finden, fühlt sich eine Mehrheit des Dorfes gestört. Zu nah an den Häusern, zu viele seien es. Und es sollen noch mehr Windräder werden: Demnächst sollen noch drei weitere in den benachbarten Wald gebaut werden.  

    Ortsvorsteher Uwe Helm auf der Suche nach dem Funksignal [Quelle: rbb]
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    Leben im Funkloch

    In Siehdichum Ortsteil Rießen, südlich von Eisenhüttenstadt, herrscht absolute Funkstille. Zwar gibt es in den Häusern Festnetz-Internet, weil die Gemeinde vor fünf Jahren auf eigene Kosten Kabel verlegt hat. Doch die 600 Bewohner leben ohne Handy-Empfang, ohne mobiles Internet.