- Religiöses Gedenken – Feiertage

Neben den großen christlichen Feiertagen, die in Deutschland arbeitsfrei sind, gibt es im November und Dezember viele religiöse Anlässe und Gedenktage, die von Gläubigen verschiedener Religionen begangen werden.  

Ulrike Trautwein, Generalsuperintendetin Evang. Landeskirche [Quelle: rbb]
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Der Martinslegende nach begegnete im 4. Jahrhundert nach Christus ein junger römischer Soldat einem frierenden Bettler. Der Soldat nahm sein Schwert und teilte damit seinen Mantel für den Frierenden. Der St. Martins-Tag erinnert daran, dass wir teilen sollen und ist ein wichtiges Signal, sagt Ulrike Trautwein von der evangelischen Landeskirche, gerade jetzt in Zeiten, in denen die Obdachlosigkeit steigt.

Burhan Kesici, Generalsekretär Islamrat [Quelle: rbb]
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An die Geburt des Propheten wird erinnert, weil der Prophet nach dem Koran die wichtigste Quelle für die Muslime ist. Viele Alltagshandlungen sind durch die Aussagen des Propheten geprägt: das Familienleben, die Nachbarschaftsliebe, die regelmäßigen Gebete, erklärt Burhan Kesici.

Rabbiner Walter Rothschild [Quelle: rbb]
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Chanukka bedeutet Einweihung. Das Fest erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem vor 2100 Jahren, nachdem er entweiht war und fremde religiöse Bräuche dort praktiziert wurden. Die Reinigung des Tempels dauerte acht Tage, daher ist Chanukka auch ein achttägiges Fest. Es erinnert an den Mut, den man braucht, um die eigene Religion zu verteidigen, sagt Rabbiner Walter Rothschild.

Beitrag von Philipp Rückriem

weitere Themen der Sendung

Jugendfoto von Hans Rosenthal (rechts) und seinem Bruder
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Hans Rosenthal – der Showmaster und seine Geschichte

4 Handtücher, 2 Unterhosen, 4 Oberhemden, 3 Taschentücher – das nahm Hans Rosenthal mit nach Vorpommern, zur Zwangsarbeit in eine Fabrik. Seine Kinder Gert Rosenthal und Birgit Hofmann finden im Archiv des Centrum Judaicum Dokumente vom Leben und Überleben ihres Vaters.

Der Künstler Michael Friedrichs-Friedländer hat schon 56.000 Stolpersteine hergestellt
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57.000 Namen – Stolpersteine zur Erinnerung

Seit 12 Jahren meißelt Michael Friedrichs-Friedländer per Hand die Namen von Ermordeten und Vertriebenen der Nazi-Diktatur in Messingplatten. Buchstabe für Buchstabe, Ziffer für Ziffer hämmert der Künstler Namen und Daten.   

Stolpersteine in der Werkstatt
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Formen des Gedenkens

Brauchen wir Stolpersteine zur Erinnerung?
Ja, sagt Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee. Nein, meint der Kurator der Radikalen Jüdischen Kulturtage, Max Czollek. Gespräch mit Friederike Sittler  

Artikel über den Anschlag aufs World Trade Center
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Nine Eleven und Fukushima – das kollektive Gedächtnis

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin ist ein Archiv kollektiver Erinnerungen: Sie sammelt Romane, Biografien, Telefon- und Fachbücher, Stadtpläne, Postkarten und Zeitungen. Viele tagesaktuelle Aufreger sind längst vergessen. Was bleibt über Generationen im Gedächtnis? Stimmen von Bibliotheksbesuchern.

Catharina Beuster und Renate Viehrig – Seger sind im Betroffenenrat beim Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung
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Sprechen statt vergessen – Kindesmissbrauch

Catharina Beuster und Renate Viehrig – Seger sind beide als Kinder missbraucht worden. Die eine in der Schule, die andere im Elternhaus und in staatlichen Einrichtungen der DDR. Nach der Aufdeckung der skandalösen Vorfälle am Canisius Kolleg 2010, haben auch sie ihr Schweigen gebrochen.

Ein Grabstein für Ragnar
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Ragnar forever – Tierfriedhof oder Präparator?

Ragnar war eine Old English Bulldogge und ist 11 Jahre alt geworden. Herrchen Alexander Lender hat auf den Tierfriedhof einen Grabstein mit Foto für Ragnar gesetzt – wie bei menschlichen Verwandten. Andere gehen zu Tierpräparator Thomas Winkler und lassen ihr Tier ausstopfen.