Artikel über den Anschlag aufs World Trade Center
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- Nine Eleven und Fukushima – das kollektive Gedächtnis

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin ist ein Archiv kollektiver Erinnerungen: Sie sammelt Romane, Biografien, Telefon- und Fachbücher, Stadtpläne, Postkarten und Zeitungen. Viele tagesaktuelle Aufreger sind längst vergessen. Was bleibt über Generationen im Gedächtnis? Stimmen von Bibliotheksbesuchern.

„Ich glaub, dass der Mauerfall sehr in Erinnerung bleiben wird. Weil es auch ein sehr wichtiges Ereignis für unsere Eltern war, weil die den ja miterlebt haben.“

„Die Ermordung von Hans Martin Schleyer. Da hat sich gerade zum 40. Mal das Datum wiederholt. Der war nämlich seinerzeit Präsident vom BDI und von der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände. Und ich arbeite für den BDI und insofern haben wir das hautnah miterlebt.“

„Für Deutschland erinnere ich mich natürlich, dass Angela Merkel die erste weibliche Bundeskanzlerin wurde, und dass die Flüchtlinge hier positiv aufgenommen wurden, das sind so positive Erinnerungen, und auch, dass wir die Weltmeisterschaft gewonnen haben 2014. Und negative Erinnerungen waren jetzt zum Beispiel die Katastrophe in Fukushima.“

„Wenn ich an Katastrophen denke, dann denke ich an Tschernobyl, weil das die Zeit war, da hatte ich gerade mein Kind gekriegt, und meine Schwägerin war zu der Zeit gerade schwanger.“

„Der 11. September: Das erinnert mich immer noch so ganz massiv an diesen Tag, ich bin zum Spätdienst gekommen, und habe im Prinzip am Computer verfolgt, was passiert ist, weil ich zuhause nicht am Fernseher sitzen konnte. Und das war erschreckend, das war wirklich – das war schon schlimm, ja!“

„Ich würde auch sagen, dass die ganzen Terroranschläge in den letzten Jahren, dass die auch der Menschheit in Erinnerung bleiben werden. Weil es ja schon ziemlich krasse Ereignisse waren.“

Beitrag von Christiane Hög

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Brauchen wir Stolpersteine zur Erinnerung?
Ja, sagt Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee. Nein, meint der Kurator der Radikalen Jüdischen Kulturtage, Max Czollek. Gespräch mit Friederike Sittler  

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Neben den großen christlichen Feiertagen, die in Deutschland arbeitsfrei sind, gibt es im November und Dezember viele religiöse Anlässe und Gedenktage, die von Gläubigen verschiedener Religionen begangen werden.  

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