Obdachloser aus Osteuropa (Quelle: rbb)
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ARD-Themenwoche "Gerechtigkeit" - Obdachlose aus Osteuropa

Berlins Straßen und Notunterkünfte sind schon lange ein Anziehungspunkt für Menschen aus Polen, aus dem Baltikum und vom Balkan. Das sorgt bei vielen Berlinern für Unverständnis.

"Jetzt müssen wir DIE auch noch mit versorgen!" "Sollen sie doch bleiben, wo sie herkommen!" "Wir sind doch nicht das Sozialamt Europas!"

Allerdings sind die meisten dieser Obdachlosen EU-Bürger. Es steht ihnen frei, dahin zu gehen, wo sie sich besser versorgt fühlen. Berlin muss sich kümmern. Doch ist das gerecht?

Im Film werden drei zugereiste Obdachlose in Berlin begleitet:

Grigori, ein Schwarzarbeiter aus Bulgarien.
Vytautas, ein Litauer, dessen Alltag sich komplett im Berliner Hilfssystem abspielt.
Maciek, ein polnischer Alkoholiker, der auf der Straße lebt.

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  • Maciek aus Polen (Quelle: rbb)
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    Maciek aus Polen

    Nicht alle Obdachlosen suchen nach Arbeit. Viele haben mit ihrer Sucht zu kämpfen, wie Maciek aus Polen. Er ist Alkoholiker und hängt mit anderen polnischen Obdachlosen am Spreeufer ab. Maciek hat keinen Kontakt zu seinen Eltern, in Polen war er schon früh im Gefängnis.

  • Grigori aus Bulgarien (Quelle: rbb)
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    Grigori aus Bulgarien

    Grigori kommt aus Bulgarien. Er ist zum Arbeiten hier, war schon auf verschiedenen Baustellen und ist dann auf der Straße gelandet. Sein erster Schlafplatz, ein kleines Wäldchen, direkt am Flughafen Tegel. Zwei Monate hat er mit seinen Kumpels hier verbracht.

  • Vytautas aus Litauen (Quelle: rbb)
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    Vytautas aus Litauen

    Vytautas aus Litauen hat bis vor kurzem als LKW-Fahrer gearbeitet. Dann ging seine Ehe zu Bruch, seine Frau bekam die Wohnung. Er war plötzlich arm. Vytautas lebt in Berlin im Hilfssystem für Obdachlose: Frühstück im "Kaffee Bankrott" in Prenzlauer Berg, Suppe im "Warmen Otto" in Moabit.

 

Ein Film von Oliver Soos und Julia Rehkopf

Erstausstrahlung

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