Rabbiner Walter Rothschild in seinem Wohnzimmer; Quelle: rbb
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Die eigensinnigen Wege des Rabbi Rothschild - Mein Gott, Walter!

Rabbiner Walter Rothschild ist blitzgescheit, witzig und sehr direkt. Mit seinem britischen Humor eckt er oft an und hat sogar zwei Jobs als Gemeinderabbiner verloren. Seitdem versucht der 62‑Jährige als Freiberufler über die Runden zu kommen. Rabbi Rothschild führt ein bewegtes Leben und bewegt dabei auch immer die Menschen, die ihn umgeben.

Nur selten ist er in einer Synagoge anzutreffen. Dafür am Filmset, auf einer Kabarettbühne, beim Probieren einer koscheren Thüringer Bratwurst oder am Schreibtisch seines mit Büchern und Unterlagen vollgestopften Arbeitszimmers in Berlin-Charlottenburg.

Die Autorinnen Daniela Haarhoff und Ulrike Steinbach portraitieren den streitbaren Rabbiner Walter Rothschild.

Der Film erzählt von Abschied und Neubeginn. Die Autorinnen begleiten den Eisenbahnfan mit dem Nachtzug von Berlin nach Wien. Dort betreut der Rabbi eine liberale Gemeinde und feiert mit ihnen das Purimfest. Doch anschließend wird er sein Amt an einen jüngeren Nachfolger übergeben. An Rente kann der Berliner Brite allerdings noch lange nicht denken. Der freiberufliche Prediger muss einiges auf die Beine stellen, um finanziell über die Runden zu kommen. Rabbi Rothschild nimmt es mit Humor, Einfallsreichtum und Gottvertrauen.

Ein Film von Daniela Haarhof und Ulrike Steinbach

Erstausstrahlung am 15.04.2017 / rbb