FC Internationale
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- Fußball verbindet

Der FC Internationale ist ein ganz normaler Fußballclub in Berlin-Schöneberg, die erste Mannschaft spielt in der Berliner Landesliga. Vor genau 25 Jahren hat er sich sein Motto auf Brust und Fahnen geschrieben - „no racism“.  

Jeden Sommer wird der Interkulturcup ausgetragen: ein Turnier für Flüchtlingsclubs, gestandene Vereine und Kneipenmannschaften. Bei dem Turnier wird auf Kleinfeldplätzen mit sechs Spielern auf jeder Seite gespielt. Die acht Teams kommen aus ganz Berlin – eine bunte Mischung aus gestandenen Vereinen, Flüchtlingsclubs und Kneipenmannschaften.
„Der Fußball das ist quasi eine Sprache.", sagt ein Spieler des Kneispenteams vom Urbaneck: "Da gibt es keine Nationalitäten, Es ist alles ok, egal ob man jetzt schwul ist, lesbisch, wie alt man ist, ob man Millionär ist oder auf der Straße lebt. Das ist beim Fußball eigentlich nebensächlich. Da geht es dadrum, dass der Ball ins Tor muss.“
Und es geht darum, dass niemand ausgeschlossen wird. Die Mitgliedsbeiträge beim FC Internationale sind so gestaffelt, dass jeder mitspielen kann. Knapp 1200 Mitglieder spielen beim FC Internationale in 50 Teams, die Spielerinnen und Spieler kommen aus etwa 50 verschiedenen Nationen, erzählt Vereinsvorsitzender Bernd Thomas.
Und die spielen in allen Altersklassen. Von den Bambinis bis zur Ü-Siebzig.

Beitrag von Johannes Mayer

 

weitere Themen der Sendung

Cafe MadaMe am Mehringplatz
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Nachbarschaftscafé MadaMe

Der Mehringplatz in Berlin-Kreuzberg ist eine Wohnanlage aus den 70er Jahren. Etwa 5500 Menschen leben hier und in den Hochhäusern rund um den Platz - vor allem deutsche Rentnerinnen und Rentner und Familien mit vielen Kindern und türkischen und arabischen Wurzeln. Das geht nicht ohne Konflikte. Mittendrin das Café MadaMe, getragen vom gemeinnützigen Verein Globale. Treffpunkt für Chöre, Politgruppen und alle, die gern mit den Nachbarn reden.  

Freibad Nauen
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Kontakt am Beckenrand

Ein Sommertag im Freibad Nauen. Alles ist wie immer – bis auf den LKW auf der Liegewiese. Der ist von der Stiftung für Engagement und Bildung. Das Team baut ein rotes Sofa auf und einen Stand, an dem Geflüchtete und Nauener miteinander in Kontakt kommen sollen. Das ist nicht ganz einfach.  

Bahnhof Fuerstenberg an der havel
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Treffpunkt Bahnhof

Fürstenberg an der Havel hat einen Bahnhof, an dem nicht nur Züge ankommen. Im vorher leer stehenden Gebäude betreibt der ehemalige Wikileaks-Aktivist Daniel Domscheit-Berg den „Verstehbahnhof“: ein IT-Labor für Kinder und alle, die Lust haben zu experimentieren. Außerdem gibt es hier Sprachkurse für Geflüchtete, ein Café, eine Pension und Klaviermusik auf dem Bahnsteig.

Hospiz Ipek
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Im Sterben nicht allein

Das Hospiz Ipek in Blankenfelde-Mahlow ist ein ruhiger Ort mit einem hübschen Garten. Zu DDR-Zeiten war das Gebäude eine Polyklinik. Heute suchen hier schwerkranke Menschen aus Berlin und Brandenburg einen geschützten Ort zum Sterben. Nare Yeşilyurt, Berlinerin mit kurdisch-alevitschen Wurzeln, betreibt seit Anfang dieses Jahres das interkulturelle Hospiz südlich von Berlin.  

Dorfband Brodowin
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Dorfband Brodowin

Brodowin im Landkreis Barnim. 450 Einwohner, ein Drittel Zugezogene. Bei den Landtagswahlen stimmten 55 Einwohner für die Grünen, 51 für die AfD. der Ort ist politisch gespalten. Aber alle sind Fans der Dorfband.