Bei Renate Bergemann wurde eingebrochen
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- Einbruch in die Privatsphäre

Renate Bergemann wohnt idyllisch am Stadtrand von Berlin. Ein eigenes kleines Haus, ein großer Garten. Doch die Idylle zerplatzt, als die 75jährige eines Nachmittags vom Einkaufen nach Hause kommt. Diebe sind in ihr Haus eingebrochen, haben alles durchwühlt und waren sogar an ihrer Bettwäsche. Seitdem fühlt sie sich in ihrem eigenen Haus nicht mehr wohl.  

Am schlimmsten ist für sie, dass ihr Konfirmationsschmuck und die Uhr ihres Vaters gestohlen wurden. Andenken, die durch nichts zu ersetzen sind. Sie will auf alle Fälle in ihrem Haus wohnen bleiben. Ihr Sohn hat ihr ein Megaphon geschenkt, damit sie beim nächsten Mal einfacher Hilfe rufen kann. Ob sie sich jetzt sicherer fühlt? Sie zuckt mit den Schultern. "Man muss eben mit der Zeit gehen", so Renate Bergemann.

Beitrag von Susanne Heim
 

weitere Themen der Sendung

Quinoa-Schule
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Quinoa Privatschule

Privatschule – das klingt nach viel Geld und Eliteanstalt. Die Quinoa-Schule in Berlin-Wedding ist genau das Gegenteil. Hier gehen 150 Jugendliche in die 7. bis 10. Klasse. Die meisten kommen aus der Nachbarschaft, aus ärmeren Familien. 95 % von ihnen haben eine Einwanderungsgeschichte. Jugendliche, die auf anderen Schulen Schwierigkeiten hatten, finden in der Quinoa-Schule besondere Unterstützung.  

Gemeingut in Buergerinnenhand
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Privatisierung – nein danke!

Was passiert, wenn sich der Staat – meist aus Spargründen - aus der öffentlichen Versorgung wie Gas, Wasser, Strom zurückzieht und privaten Unternehmen das Feld überlässt? Dann steigen oft ziemlich schnell die Preise. Weil der Staat für einen ausgeglichenen Haushalt keine Kredite aufnehmen soll, droht die weitere Privatisierung wichtiger Versorgungsleistungen. Dagegen setzt sich der Verein Gemeingut in BürgerInnenhand zur Wehr.  

Mein Glaube ist privat
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Mein Glaube ist privat

Matthia Lux kommt aus einer katholischen Familie und hat sich als Kind in der Kirche zu Hause gefühlt. Mit der Pubertät erwachte aber ihr Feminismus. Die Hierarchie und die Rolle der Frau in der katholischen Kirche konnte sie nicht mehr damit vereinbaren, und sie trat aus der Kirche aus. Seitdem lebt sie ihren Glauben ganz privat. Manchmal fehlt ihr aber die Gemeinschaft und der Austausch in einer Gemeinde.  

Social Media
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Social Media und Privatsphäre

37% der Social-Media-Nutzer Deutschlands teilen öffentlich ihren Wohnort, 31% ihre E-Mail-Adresse. 30% geben ihren Beziehungsstatus preis, 18% Details ihres Arbeitsplatzes. Die 21-jährige Studentin Laura ist vorsichtiger und nutzt Social Media hauptsächlich für ihre Erinnerungen. Sie stellt fest: Ältere Leute, die sich nicht so gut auskennen, geben oft mehr preis als die jungen Digital Natives.