Alexander Gauland (AFD) (Quelle: rbb)
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- Alexander Gauland (AfD)

Der Alterspräsident und Fraktionsvorsitzende bezieht sich in seiner Eröffnungsrede auf den konservativen britischen Staatsphilosophen Edmund Burke. Er bekennt sich ausdrücklich zu dessen Verständnis vom "freien Mandat". Der Abgeordnete sei Vertreter des ganzen Volkes. Von Entscheidung zu Entscheidung müsse er sich seinen eigenen, vernunftgeleiteten Standpunkt neu erarbeiten. Dabei schulde er seinen Wählern zudem eine kritische Distanz zur eigenen Position. Die Welt sei zu kompliziert für einfache Lösungen. Die Errungenschaft durchlässiger Grenzen ermögliche nicht nur Mobilität, sondern schaffe auch neue Herausforderungen, verursacht duch die zunehmende Belastung sozialer Systeme, grenzübergreifende Kriminalität, rückläufige Steuereinahmen und Arbeitsplatzverlust durch Standortverlagerung. Konflikte am anderen Ende der Welt hätten infolge riesiger Flüchtlingsströme eine globale Dimension erreicht, der sich kein Staat und keine Region mehr entziehen könne.