Dietmar Woidke (Quelle: rbb)
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- Dietmar Woidke (SPD)

Der Ministerpräsident sieht Braunkohle vor dem Hintergrund des Atomausstiegs als zuverlässigen Energieträger, der in den nächsten Jahrzehnten gebraucht werde. 90 Prozent der erneuerbaren Energien seien unzuverlässig. Deshalb müsse gezielt in Speichermedien und den Netzausbau investiert werden. Außerdem werde die Braunkohle gebraucht, um den Strompreis für Industrieunternehmen bezahlbar zu halten. Woidke warnt davor, dass der Strukturwandel in der Lausitz zum "Strukturbruch" mit dem Verlust tausender Arbeitsplätze wird. Ideologische Diskussionen seien deshalb fehl am Platze. Er werde im Gespräch mit den Investoren auf die Rekultivierung und Sanierung der Tagebaugebiete achten. Er fordert die Grünen auf, sich selbst mehr am Verhandlungstisch einzubringen, schließlich stelle die Grüne Partei Schwedens einen Teil der Regierung.