Diana Golze (Die Linke) (Quelle: rbb)
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- Behindertenpolitisches Maßnahmenpaket der Landesregierung 2.0

Sozialministerin Diana Golze (Linke) begrüßt die simultane Übersetzung der Debatte für Hörgeschädigte durch zwei Gebärdendolmetscherinnen. Das Angebot im Internet-Livestream der Plenarsitzung werde weiter verstetigt, kündigt sie zu Beginn der Debatte über das behindertenpolitische Konzept der Landesregierung an.  Die SPD-Abgeordnete Elisabeth Alter lobt das Konzept und unterstreicht die Bedeutung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Kristy Augustin (CDU) begrüßt das Maßnahmenpaket "ausdrücklich". Besonders wichtig sei, bei der Umsetzung auf individuelle Herausforderungen einzugehen. Beispielsweise würde sich nicht jede Kita-Erzieherin zutrauen, Kinder mit Down-Syndrom zu betreuen. Diana Bader von der Fraktion Die Linke unterstreicht, mit dem Konzept sei man auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft. Die größte Barriere befinde sich immer noch in den Köpfen. Behinderte müssten endlich ihren Bittsteller-Status verlieren. Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) freut sich über das Konzept der Regierung, das Ausdruck einer Kultur des Respekts sei. Dennoch gebe es noch Nachbesserungsbedarf. Birgit Bessin (AFD) bezeichnet das Konzept von Rot-Rot als unausgereift. Sie kritisiert, dass die Landesregierung ausschließlich auf Inklusion setze und die Förderschulen für Behinderte abschaffen wolle.